2009 Frankreich - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Frankreichaustausch vom 28. März – 3. April 2009

Am 3. März brachen wir, eine kleine Gruppe von elf Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 unter der Begleitung von Herrn Rickert und Frau Lepique, nach Paris auf, um unseren Austauschschülern einen Gegenbesuch abzustatten.

Es war ein früher Samstagmorgen und ein Zugausfall zwang uns bereits in Wesel, in der Kälte zu warten. Zum Glück erreichten wir trotz nur zweiminütigen Übergang in Köln unseren Thalys und von dort an stand unserer Reise nichts mehr im Weg.

Wir wurden am Pariser Bahnhof von einigen unserer „Corres“ und sogar deren Schulleiter abgeholt, die uns in der völlig verstopften RER (das ist die Métro, die aus Paris herausführt) zu ihrer Schule St. Marie im Pariser Vorort Antony begleiteten. Dort wartete der Rest unserer Austauschschüler mit ihren Eltern und einem Buffet aus selbstgemachten französischen Spezialitäten auf uns.

Für den Abend hatten unsere Franzosen einen Rundgang durch Paris vorbereitet, den wir vor dem Louvre und unter dem Eiffelturm genossen.

Auch am Sonntag hatten wir ein freies Programm mit den Franzosen. Wir trafen uns in einem japanischen Restaurant zu einem eher gewöhnungsbedürftigen Essen, das uns aber dennoch motivierte, Sehenswürdigkeiten wie die Pariser Musikakademie, den Triumphbogen und den Eiffelturm zu erkunden. Zwischendurch blieb immer genug Zeit, sich in französischen Geschäften nach den einen oder anderen Klamotten umzusehen. Den Abend verbrachten wir inzwischen doch etwas erschöpften Deutschen in unseren Gastfamilien.

Am Montag gingen wir mit den Franzosen zur Schule, durften aber leider nur kurz in den Musikunterricht einer jüngeren Klasse hineinschnuppern. Nach einer Führung durch die Schule, die mit 3000 Schülern eine Dimension größer ist als unser Kapu, nahmen wir Deutschen wieder Kurs auf die Innenstadt und fuhren während der traditionellen Schifffahrt auf der Seine durch Paris. Danach ging unser voll gepacktes Programm in der Kirche Notre Dame weiter, zu der Herr Rickert viel zu erzählen hatte, weil er ehemaliger Pariser Touristenführer ist. Vor dem Centre Pompidou bot sich uns eine bunte Mischung aus Menschen, die auf verschiedene Weise versuchten, Geld zu verdienen: die typischen Souvenir- und Schwarzhändler, eine Gruppe Jugendlicher, die wie die Jokers vom Kapu joglierten und Akrobatikkunststücke aufführten und einen junggebliebenen älteren Herren, der im Takt seiner lauten und fetzigen Musik getanzt hat.

Einer der schönsten Plätze von Paris ist sicherlich das Künstlerviertel Montmartre mit seiner weißen Kirche Sacre-Coeur, das wir am nächsten Tag besuchten. Unterhalb der Kirche lud eine große Rasenfläche zum Sonnenbaden ein und viele von uns ließen sich von den Malern porträtieren. Entgegen aller Vorhersagen war das Wetter sonnig und warm geworden und wir legten eine Mittagspause in einem wunderschönen Park nahe der Schule ein. Abends trafen sich einige Deutsche und Franzosen zu einem gelungenen Abend mit Raclette und französischen Spielen.

Da die Franzosen mittwochs nachmittags keine Schule haben, konnten wir gemeinsam nach Versailles fahren. Nach einem kurzen Vortrag seitens der Franzosen  und Fotos vor strahlend blauem Himmel legten wir, müde von den vielen Besichtigungen der letzten Tage an einer Teichanlage eine unserer immer größer werdenden Pausen ein und tankten ausgiebig französische Sonne. Donnerstag Morgen lernten wir  die französische Kultur auf einem der vielen Märkte kennen und fuhren den „Tour Montparnasse“ hoch, ein 200 Meter großes Hochhaus, das uns einen weiten Blick über die Stadt ermöglichte. Abends trafen sich noch einmal alle  Deutschen und Franzosen und alle am Austausch beteiligten Lehrer zum Abschiedsabend in der Schule.

Am letzten Tag hatten wir vom Bahnhof aus noch eine letzte Möglichkeit, Souveniers für Freunde und Verwandte einzukaufen, bis es schließlich wieder Richtung Bocholt ging.

Abschließend können wir über unseren einwöchigen Ausflug sagen, dass er sich gelohnt hat und alle sich wünschen, ihn in ähnlicher Form zu wiederholen und noch einmal nach Paris zu fahren.

Carolin Alberti

 
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