2013 Paris - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Unsere Reise nach Paris

Am 07.04.2013 begann unsere Reise am Bahnhof in Bocholt und schon wenige Stunde später am Nachmittag befanden wir uns am „Gare du Nord“ in Paris. Von dort ging es aber auch schon direkt weiter nach Antony, wo sich die Partnerschule „Sainte Marie“ des Kapu befindet. Dort wurden wir  von einem bewölkten Himmel und einer freundlichen Frau Gumz begrüßt. Nach und nach erschienen dann auch unsere Austauschpartner und dann ging es für alle zur ersten Nacht in ihre Gastfamilien. Für jeden ein kleines Abenteuer, in das der ein oder andere mit mehr oder weniger Aufregung startete. Am nächsten Morgen trafen wir uns um halb neun schon wieder in der Schule, um endlich nach  Paris zu fahren. Fast alle waren echt müde, denn wir haben ganz klar zu spüren bekommen, dass Franzosen spät und lange und VIEL KÄSE essen!

Mit der Metro ging es dann endlich los nach Paris, wo es aus Eimern goss. Wir hetzen schnell die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab, unter anderem Notre Dame (leider überfüllt) und die Oper von Paris, doch da wir 13 Mädchen waren, hatten wir alle etwas anderes im Kopf als irgendetwas „sehenswürdiges“ zu bewundern! Am Nachmittag konnten wir dann auch endlich zwei Stunden lang shoppen. Das erste kleine Vermögen wurde also auf den Kopf gehauen. Abends ging es dann wieder zurück in die jeweilige Gastfamilie und da französische Schüler bis fünf oder sechs Uhr Schule haben und dann noch Hausaufgaben, haben wir auch nichts mehr unternommen. Na ja, nach so viel Rumgerenne in Paris, passte das den meisten von uns sogar ganz gut!

Am nächsten Tag trafen wir uns wieder um die gleiche Zeit an der Schule und da Mittwoch war, konnten wir nachmittags etwas mit den Franzosen unternehmen. Morgens bekamen wir zuerst einen informativen Vortrag über das Schulsystem in Frankreich und konnten feststellen, dass wir mit dem deutschen Schulsystem doch ganz gut weggekommen sind. Nach einer kurzen Pause stießen auch die Franzosen zu uns und zusammen ging es zum Rathaus, wo wir der stellvertretenden Bürgermeisterin jede Menge Fragen stellen konnten. Und so begann auch schon eine interessante Diskussion über die homosexuelle Ehe und die Adoption von Kindern für Homosexuelle zwischen Deutschen und Franzosen. Die meisten von uns Deutschen haben zwar nur die Hälfte verstanden, aber trotzdem haben wir bemerkt, dass die Frau sich manchmal echt in die Enge getrieben fühlte. Außerdem hat mich gewundert, dass auch viele unserer Austauschschüler etwas gegen das Adoptionsrecht für Homosexuelle hatten!

Am Nachmittag sind wir alle zusammen zum riesigen Schloss von Versailles gefahren. Dort haben zuerst zwei Französinnen einen kurzen Vortrag über die Gärten und das Schloss  gehalten und dann hatte jeder ein bisschen Freizeit. Die Gärten waren wirklich RIESIG und schön, aber leider hat es alle zehn Minuten geregnet und geblüht hat auch noch herzlich wenig bis gar nichts. Trotzdem sind wir den kompletten Garten einmal abgelaufen, denn der eignet sich für tolle Fotos. Nach Versailles stand dann das gleiche wie jeden Abend auch sonst für alle an: Gastfamilie.
Am Donnerstag sind wir dann endlich wirklich nach Paris rein gefahren und haben das für uns  schönste von Paris besichtigt:  Den Eifelturm! Klasse zum Fotos machen und natürlich auch zum Anschauen, auch wenn Herr Rickert alle fünfzehn Minuten auf dem Weg dorthin erwähnte, dass „das hässliche Stück Blech dort hinten, der Eifelturm“ ist! Danach sind wir zum „Wolkenkratzerviertel“ gefahren oder wie es die Lehrer nannten und wie es wirklich heißt: „ La Défense“. Wir sind dann gefühlsmäßig durch das komplette Viertel gerannt, um endlich am Triumphbogen für die Lehrer und am Shoppingcenter für die Schülerinnen anzukommen! Shoppen war mal wieder angesagt. Aber nicht nur die wir Mädchen kauften kräftig ein, auch Herr Leifels gönnte sich ein neues Paar Schuhe! Nach zwei Stunden Shopping ging es dann auch schon zurück nach Antony und in die Gastfamilien und so schnell hatten wir dann auch schon unseren letzten Tag erreicht.

Wir fuhren morgens wieder gemeinsam nach Paris und besichtigten Notre Dame von innen. Total interessant und deswegen ist es mir ein Rätsel wieso nach zehn Minuten alle Schülerinnen auf den Stühlen saßen und das Essen untersuchten, was sie von den Gasteltern bekommen hatten. Nach Notre Dame ging es weiter zum Künstlerviertel, wo wir ein bisschen Freizeit bekamen. Für mich kam dann das Highlight, denn Herr Leifels bot an, dass er mit ein paar Schülerinnen zu „Abercrombie and Fitch“ fahren würde. Zu viert machten wir uns also zu dem tollen Laden auf und konnten auf vier wundervollen Etagen Geld ausgeben. Nach der Shoppingtour trafen wir uns wieder mit dem Rest und erklommen zusammen die Treppen zu Sacre Coeur! Endlich oben hatten wir eine tolle Aussicht über Paris, aber am späten Nachmittag wurde diese Aussicht bei weitem von der Aussicht vom Tour Montparnasse geschlagen! Von dem Turm konnten wir wirklich alles in Paris sehen, samt Eifelturm! Wirklich toll!! Danach fuhren wir wieder zurück nach Antony und trafen uns abends zu einer kleinen Abschiedsfeier. Es fing mit einem Ausdruckstanz und mehreren Gesangsauftritten von Seiten der Franzosen für die Deutschen an. Dann gab es leckeres  Essen und wir überreichten Herrn Leifels ein kleines Abschiedsgeschenk: Ein A&F Shirt. Mehr oder weniger spät gingen alle dann zur letzten Nacht in ihre Gastfamilien zurück. Somit war unsere Parisreise auch schon fast vorbei. Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder an der Schule, um von dort aus zum „Gare du Nord“ aufzubrechen und dann den Zug nach Köln zu nehmen. Dort befanden wir uns dann auch schon wenige Stunden später. Ich denke ich spreche im Namen aller, wenn ich sage, dass dies eine tolle, unvergessliche Reise nach Paris war mit tollen Austauschpartnern und einem gutem Programm! Dank an Frau Gumz, Frau Rademacher, Herrn Leifels und Herrn Rickert!!

Vive l’amitié franco-allemande!
Annabell

 
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