Beim Landesumweltamt in Kleve (2010) - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Der Chemie-Lk auf Exkursion zum Landesumweltamt Kleve-Bimmen

Thomas Gerke und Frau Krabbe öffneten uns die Labortüren der Messstation.

Wasser kennt keine Grenzen

Eine gute Wasserqualität ist die Voraussetzung für ein gesundes Ökosystem. Sie wird auch als wesentliche Anforderung für eine gesicherte Trinkwasserversorgung benötigt.  Die Gewässergüte wird beeinflusst bzw. beeinträchtigt durch Abwassereinleitungen der Industrie, Städte, Landwirtschaft und der Schifffahrt sowie durch Oberflächenabschwemmungen und durch Unfälle. Die Qualität der Fließgewässer  zu schützen ist daher von hoher Bedeutung. Dieses Ziel erfordert eine effektive kontinuierliche Gewässerüberwachung. Der Rhein als internationales Gewässer bedarf daher einer international abgestimmten und grenzüberschreitenden Güteüberwachung.  Die Gewässergüteüberwachung am Niederrhein ist ein gemeinsames Ziel der beiden nationalen Umweltbehörden. Seit 2001 wird die Internationale Messstation Bimmen-Lobith gemeinsam betrieben.


Zielsetzung und Ausstattung der beiden Alarmstationen

In der neu gegründeten internationalen Messstation werden unterschiedliche Aufgaben, wie die Verursacherermittlung in NRW und die Alarmierung in den Niederlanden, optimal erfüllt.  Dabei konnten die analytischen Möglichkeiten erweitert, die Überwachung verbessert und die Kosten reduziert werden. Im Rhein im Bereich der deutsch-niederländischen Grenze kommt es nicht zur Vermischung der Strömungsfahnen. Die Konzentrationen  bedeutsamer Schadstoffe können daher zwischen dem rechten und linken Ufer große Differenzen aufweisen. Um die Überwachung an beiden Ufern des Rheins zu gewährleisten, bleiben beide Messpunkte bestehen. In Lobith auf der niederländischen  Seite werden kontinuierliche biologische und chemisch-physikalische Messverfahren automatisch betrieben. In Bimmen sind auf der deutschen Seite die für die Überwachung erforderliche aufwändige Analytik und die Datentechnik konzentriert. Hier  arbeiten für die gemeinsame Alarmüberwachung des Rheins niederländisches und deutsches Personal unter einem Dach.


(Verändert nach: www.Lanuv-nrw.de/Veröffentlichungen)

Im Rahmen eines Forschungsprojektes besuchte der 11er Chemie-Grundkurs von Herrn Furtmann das Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum. Dieser nahm an dem Projekt „Chromatographie ohne Papier und Filzstift“ teil. In diesem ganztägigen Projekt lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene chromatographische Verfahren im Experiment kennen. Dabei geht es nicht um chromato- graphische Verfahren wie die - insbesondere im Chemieunterricht häufig eingesetzte - Papier- chromatographie, sondern vielmehr um die Dünnschicht-, Säulen- und Gaschromatographie. Damit gingen die Teilnehmer unter anderem der Frage nach, ob sich Lavendelöl synthetisch herstellen lässt.

 
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