Büro 1.0 und Kesselexplosion - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Herding-Festival 2014  -  Presseworkshop

Reportage zum Thema:

Büro 1.0 und Kesselexplosion

Am 17.06.2014 wurden unsere Mitschülerinnen und -schüler zuerst in zwei Teilgruppen unterteilt. Die eine beschäftigte sich in der ersten Phase mit dem sogenannten „Büro 1.0“ und die anderen mit der „Kesselexplosion“. Nach der ersten Phase und einer kleinen Pause wurde dann gewechselt.
Die erste Gruppe lernte zunächst eine Feder so zu bearbeiten, dass sie damit schreiben konnten. Damit schrieben sie zuerst einen Brief mit „normalen“ Buchstaben. Danach
schrieben sie den Brief, Namen oder andere Textstücke in einer alten Schrift, die der Grafiker Sütterlien in den 1910er Jahren erfunden hat. „Diese Schrift ist sehr interessant aber aufwendig.“, meinte Julian während er das ABC schrieb. Louis ergänzte: „Ich erkenne meinen Namen nicht mehr so gut wieder.“

Während sie schrieben wurden die Schüler von Museumsmitarbeitern tatkräftig unterstützt, wie zum Beispiel Simone Messing, die uns erzählte, dass einige Schüler sehr bemüht teilnahmen. Allerdings erwähnte sie auch, dass manche Schüler vom Schreiben nicht sehr begeistert waren, wie z.B. Henri, der sagte, dass er nicht mit der Feder klarkomme. Diese Schüler hatten dafür mehr Spaß am und im Kontor.

Als zweite Aktion im Thema „Büro 1.0“ stand der Besuch eines alten

Kontors auf dem Plan.
Dort wurde den Teilnehmern erklärt, wie die Büroarbeit ohne Computer bewältigt werden konnte. Es wurde gepresst, gezählt, und geschrieben, was ja in der ersten Aktion geübt wurde. Lukas H. sagte dazu: „Es war spaßig und interessant, und wir konnten viele Unterschiede vom Büro heute und damals herausstellen.“
Aufgebaut war das Kontor wie ein heutiges Büro, denn für jeden Arbeiter gab es einen Tisch und eine Schreibmaschine, denn es war ja

auch die damalige Firmenzentrale in der die Firmenleitung saß und alle Arbeiter ihre Löhne abrechneten, wie uns Oliver erklärte.

Die andere Teilgruppe beschäftigte sich mit dem Überthema „Kesselexplosion“. Zuerst besuchten sie eine alte Dampfmaschine an der Aaron sogar ein Referat hielt. Dort berichtete uns Jovan, dass die Dampfmaschine sehr interessant gewesen sei und, dass sich viele sogar mit einem Referat gut einbrachten. Nachdem die Maschine wieder ausgeschaltet war, ging die Gruppe weiter in den Websaal, in dem die Schüler das Weben an einer Handwebmaschine selber ausprobieren konnten.
In einer ehemaligen „Pferdegarage“ in der früher Kutschen abgestellt wurden, warteten schon kleine Modelldampfmaschinen auf die Schüler, an denen sie die Technik der Dampfmaschine selber erproben konnten. Es brach große Begeisterung und Freude aus, als die ersten Schüler ihre Dampfmaschine mit lautem Pfeifen zur Druckentlastung ans Laufen brachten, und somit einen Kolbenmotor antrieben, der eine Glühbirne zum Leuchten brachte.

Frau Thiele beschrieb die gesamte Aktion: „Sehr gut, denn es wird mehr Abwechslung geboten als in der Schule“, außerdem vermutete sie, dass die Schüler mehr vom so beigebrachten Lerninhalt behalten.

Insgesamt konnten wir den Schülern nur positives Feedback entnehmen und gehen davon aus, dass es allen Beteiligten Spaß gemacht hat.


17.06.2014, Jan Hümmelink & Lukas Schulte

 
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