Das Haupt der Medusa - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Das Haupt der Medusa

Im Mythos der Medusa kommt dem Helden Perseus eine große Rolle zu. Perseus lebte mit seiner schönen Mutter Danae, die ihr auf dem Bild seht, auf der Insel Seriphos. Aber Polydektes, der König der Insel, überredete Perseus, ihm das Haupt der Medusa zu bringen. Denn Polydektes hatte sich - wie sollte es anders sein bei einer so schönen Frau? - in Danae verliebt und sah in ihrem Sohn Perseus einen für ihn lästigen Beschützer.


Doch warum sollte Perseus ausgerechnet den Kopf der Medusa bringen?

Die Medusa war ein gefürchtetes Wesen. Allein ihr Anblick ließ jeden zu Stein erstarren. Ursprünglich war die Medusa eine sehr schöne Frau gewesen. Aber als Bestrafung für ein großes Unrecht hatte die Göttin Athene Medusas Kopf verwandelt: Medusa besaß Schlangen als Haare und ihre heraushängende Zunge ließ sie besonders abstoßend aussehen. Bisher war jeder bei dem Versuch, sich ihr zu nähern und sie zu töten, umgekommen. Ihr seht also: Polydektes konnte sicher sein, dass Perseus nicht mehr zurückkehren würde.

Doch dabei hatte er die Rechnung ohne die Götter gemacht: Da Perseus mit seinem Vorhaben in der Gunst der Göttin Athene stand, lieh diese ihm einen verspiegelten Schild. Von Hermes, dem Götterboten, erhielt Perseus geflügelte Schuhe und die Nymphen schenkten ihm eine Tarnkappe.
Mit den Flügelschuhen also eilte Perseus über den Himmel bis ans Ende der Welt. Mit Hilfe seiner Tarnkappe konnte Perseus dort sehr nahe an die schlafende Medusa herankommen. Dabei schaute er aber nicht direkt auf ihr Gesicht, sondern lediglich auf dessen Abbild, das sich in Athenes Schild spiegelte. Ohne zu zögern enthauptete er die Medusa und verbarg ihr abgeschlagenes Haupt in einem Sack.

 
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