Die Fachschaft evangelische Religion - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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UNTERRICHT > Fachschaften > Religion
Fachvorsitz
Die Fachschaftsvorsitzende im Fach Evangelische Religion
Birgit Rheims
Fächer: 
Evangelische Religionslehre, Mathematik
Sprechstunde: nach Vereinbarung
E-Mail: birgit.rheims@kapu.schulbistum.de
Fachkonferenz
Evangelische Religionslehre
Stephanie Binding
Ulrike Müller
Birgit Rheims
Unterrichtsdurchführung

Das Fach Evangelische Religionslehre wird an unserer Schule in allen Klassen der Sekundarstufe I sowie in der Oberstufe unterrichtet.
In der Unter- und Mittelstufe findet der Unterricht jeweils 2-stündig statt, dazu werden die evangelischen Schülerinnen und Schüler aus der jeweiligen gesamten Jahrgangsstufe gemeinsam unterrichtet.
In der Sekundarstufe II bietet die Schule Grund- und Leistungskurse an, die 3- bzw. 5-stündig unterrichtet werden. Die behandelten Inhaltsfelder und Methoden richten sich nach den Vorgaben der Kernlehrpläne NRW.

Für den evangelischen Religions-unterricht gibt es an unserer Schule einen Fachraum, in dem der größte Teil des evangelischen Religionsunterrichts stattfindet. In diesem Raum „lagern“ die Bibeln der Schülerinnen und Schüler und es stehen verschiedene Schulbücher im Klassensatz zur Verfügung.
Weitere Möglichkeiten bietet der Meditationsraum unserer Schule, der allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft zur Verfügung steht. Dieser Raum wird besonders von den Religionslehrerinnen und Religionslehrern mit ihren Klassen und Kursen zu unterschiedlichen Anlässen genutzt.
Gottesdienste finden regelmäßig nach einem mit allen Religionslehrerinnen und Religionslehrern abgestimmten Plan statt.
Präambel
Gott und der Welt zugewandt, offen und empfänglich für alles Gute, geschwisterlich den Menschen, der Natur und allen Geschöpfen zugetan.“
In diesen Worten ist in der Präambel des Schulprogramms das Selbstverständnis des Bischöflichen St.-Josef-Gymnasiums formuliert. Die darin dargestellte zweifache Ausrichtung des Menschen einerseits an seinen Mitgeschöpfen und andererseits an der Wirklichkeit Gottes findet sich auch im Leitbild des evangelischen Bildungsverständnisses wieder, hier mit dem Begriff der „gottoffenen Humanität“1 beschrieben. Grundlage der Arbeit an katholischen Schulen ist das christliche Menschenbild, das den Menschen begreift als Geschöpf und Ebenbild Gottes, ausgestattet mit unverfügbarer Würde und Freiheit.2
Das Fach Evangelische Religionslehre leistet in diesem Rahmen in vielfältiger Weise einen Beitrag.
Im Zeitalter der Globalisierung und der mit ihr einhergehenden wachsenden Multikulturalität und -religiosität gewinnt religiöse Bildung weiter an Bedeutung. Sie ermöglicht und fordert - ganz im Sinne der doppelten Zugewandtheit - Auseinandersetzung mit der eigenen Verwurzelung und Identität, persönliche Sinnfindung und Orientierung in der Welt, daraus erwachsend die Entwicklung von Verständnisfähigkeit und Toleranz, die wiederum verankert ist im biblischen Schöpfungsglauben, in dem alle Menschen als Gottes Geschöpfe und damit als Schwestern und Brüder in der von Gott gewollten Welt gesehen werden.
Im Fach Evangelische Religionslehre wird die Verbindung hergestellt zwischen den Zeugnissen christlicher Glaubenserfahrungen und den gegenwärtigen Erfahrungen junger Menschen. Ausgehend vom Bild des Menschen als von Gott gewollt in seiner Freiheit und seiner Einbindung in die Schöpfung gilt für den evangelischen Religionsunterricht der Grundsatz einer selbstständigen, erfahrungsbezogenen Aneignung und Auseinandersetzung3 mit religiösen Fragestellungen. Dabei achtet der evangelische Religionsunterricht die Unverfügbarkeit der persönlichen Glaubensüberzeugungen der Schülerinnen und Schüler4.
Aus der gleichzeitigen Offenheit für Gott und den Menschen in einer Perspektive, „die auf die konkrete Gestalt, Praxis und Begründung des christlichen Glaubens in seiner evangelischen Ausprägung bezogen ist“5 ergibt sich auch die Notwendigkeit, der Frage nach der Bedeutsamkeit der Lerngegenstände für das eigene Leben eine zentrale Rolle zuzumessen: Wie ist das Ziel der „religiösen Bildung“6 zu erreichen? Hier rückt die Kompetenzorientierung des 2011 in Kraft getretenen Kernlehrplans in den Blick. Im Zentrum des Unterrichtsgeschehens steht demnach die Entwicklung von Problemlösefähigkeiten sowie die Fähigkeit und Bereitschaft zur Anwendung der Lösungen in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler angemessenen Lebenssituationen7. In der schuleigenen Umsetzung der Kernlehrpläne wird daher auf vielfältige Weise die Einbindung aktueller Anlässe und lokaler Gegebenheiten und Möglichkeiten vorgenommen.
Neben diesen für christlichen Religionsunterricht allgemein geltenden Grundsätzen kommt dem evangelischen Religionsunterricht am Bischöflichen St.-Josef-Gymnasium eine weitere Bedeutung zu.
Verwurzelt in den Grundsätzen und Lehren der evangelischen Kirche8 , ist er „offen für [die] unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Grundorientierungen“9 der Schülerinnen und Schüler, d.h. offen für alle, die an ihm teilnehmen wollen. Mit der Erteilung evangelischen Religionsunterrichts zeigt sich das St.-Josef-Gymnasium, an dem Religionsunterricht grundsätzlich als verpflichtendes Fach gilt, offen für den ökumenischen und interreligiösen Dialog.
Im interkonfessionellen Miteinander gilt es, „das Gemeinsame inmitten des Differenten zu stärken, in einer Bewegung durch die Differenzen hindurch, nicht oberhalb von ihnen“10. Die spezifisch evangelische Ausprägung des Religionsunterrichts ist gekennzeichnet durch die Grunderfahrung der Rechtfertigung „allein aus Gnade“ und „allein aus dem Glauben“, die den Einzelnen unmittelbar zu Gott sieht und die ihn befreit und befähigt zu einem Leben in Verantwortung vor Gott und seinen Mitgeschöpfen – anders ausgedrückt: „Gott und der Welt zugewandt…geschwisterlich den Menschen, der Natur und allen Geschöpfen zugetan.“
Anzahl und Dauer der Klausuren: hier
 
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