Geschichte der Schule - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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SCHULE

KAPU  -  wie kommt es zu diesem Namen?

1912 ist das Kapu erst einmal eine Missionsschule, welche am 16. April 1912 mit einer feierlichen Eröffnung durch Pater Josef Leonissa Bleyer eröffnet wurde. Der damalige Schulleiter war Pater Gregor Magnus Middendorf.

Jedoch leben die wenigen Schüler, die zu dem Zeitpunkt in die Klosterschule gegangen sind und alle Jungen waren, in dem Kloster und gehen nicht wie wir, jeden Nachmittag nach Hause. Im Jahre 1921 gehen damals auch nur 51 Schüler, die von 9 Patern unterrichtet werden, zur Schule.

Diese Schülerzahl kann man nicht mehr mit heute vergleichen, denn es sind heute fast 20-Mal so viele Schüler. Am 4. Juli 1921 wird das Kapu dann aufgrund der steigenden Schülerzahl erweitert, sodass nun 120 Schüler dorthin gehen können. Am 16. März 1940 wird die Kloster- und Missionsschule jedoch aufgelöst. Die Gebäude werden dann im Jahre 1945 im herrschenden Krieg zerstört.

1949 - 1951 ist die Wiedererrichtung von Kloster und Schule. So kann am 15. Juni 1961 das 50-jährige Bestehen der Schule und des Klosters gefeiert werden. Am 29. Januar 1965 folgt dann die staatliche Anerkennung zum ,,St. Josef Kolleg. Privates altsprachliches Progymnasium der Kapuziner in Bocholt".

In den Jahren 1973/74 werden dann auch die ersten Mädchen am Kapu aufgenommen. Am 1. August 1974 wird die Schule als Gymnasium anerkannt.

Hans-Dieter Kohnen löst Pater Paulinus Veith im Jahre 1998 als Schulleiter ab. Zwei Jahre später verlassen dann die letzten Kapuzinerpatres das Kloster. Im September 2002 wird Frau Rademacherstellvertretende Schulleiterin. Und seit 2012 ist das Kapu schon 100 Jahre alt. Zum Jubiläum ist die ganze Schule für eine Woche nach Rom gefahren.

Das Bischöfliche St.-Josef-Gymnasium wird aufgrund der früher dort lehrenden Kapuziner im Volksmund Kapu genannt. Dies ist bis heute so geblieben.

Die Geschichte des Kapu

2014


Kooperationsvereinbarung zwischen dem Textil- und Industriemuseum und dem St.-Josef-Gymnasium im Mai.

Die erste RundumKlasse startet zu Schuljahresbeginn 2014/2015.

2013

Der Doppeljahrgang (Abitur nach G9 bzw. G8) verlässt das Kapu im Juni.
Qualitätsanalyse des Landes NRW.

Studienfahrt bzw. Sprachreise der gesamten Jgst. 8 nach England im September.

2012

Festakt zum Auftakt des Jubiläumsjahres am 21. Januar.

Einweihung der letzten Bauabschnitte am 19. März.

Schulfestwochenende des Jubiläumsjahres
vom 23. – 25. August.

Jubiläumsfahrt – die gesamte Schule fährt nach Rom
(29. September bis 6. Oktober)

Neubeginn einer Schulpartnerschaft mit Polen

2011

Eröffnung des Selbstlernzentrums am Kapu.

2010

Vier Abiturienten erzielen einen Notendurchschnitt von 1,0!

2008

Wiedergründung der Theater-AG.

2007

Einweihung des Verwaltungsgebäudes.

2004 – 2007

Umbaumaßnahmen am Kapu.

2003

28. November
Einweihung der neuen Aula und des Oberstufengebäudes.

2002
Beginn der Umbaumaßnahmen der Kirche zur Aula der Schule

Juli
Herr Onstein wird als stellvertretender Schulleiter verabschiedet.

September
Frau Rademacher wird stellvertretende Schulleiterin.

2000

Die letzten Kapuzinerpatres verlassen das Kloster.

Die „Jokers“ werden gegründet.

1998

Hans-Dieter Kohnen löst Pater Paulinus Veith als Schulleiter ab.

1997

Beginn der Sportfusion

1993

Der Bischof von Münster übernimmt zum 01.Januar 1993
die Trägerschaft der Schule

1992

Im Februar wird der Da-Capu-Chor gegründet.

1989

Pater Paulinus Veith wird am 07. August als neuer Schulleiter gefeiert.

Am 14. Juni findet die Verabschiedung von Pater Roland Engelbertz statt.

1987/88

Abiturienten haben eine Durchschnitt von 2,5, der leistungsmäßig beste Jahrgang.

1986/87

Zu dieser Zeit sind es schon 25 Prozent der Bocholter Gymnasiasten, die zum Kapuzinergymnasium gehen.

1983/84

Man kann zwischen Latein und Englisch als Anfangssprache wählen, doch die meisten Eltern bevorzugen Latein.

Ein knappes Fünftel der Bocholter Gymnasiasten besucht das St.-Josef-Gymnasium.

1983

Die Schulmitwirkungsordnung des St.-Josef-Gymnasiums der Kapuziner in Bocholt wird zum 01. August in Kraft gesetzt.

1982

Am 21. Juli wird Englisch vom Schulleiter als Anfangssprache beantragt.

Der Antrag wird am 03. August genehmigt.

Herbst 1981

Das Gebäude wird zum St. Josef Kolleg verändert.
Es wird zum Jugendbegegnungshaus der Kapuziner.

1980

Das Internat wird zum 10. Juni geschlossen.

1979

„U Do“ (Unser Donnerstag) wird gegründet.

1978

Einweihung der Turnhalle am 26. Januar.

1977

Ein zweiter Pausenhof wird gepflastert, und die Turnhalle wird vergrößert.

1974

Endgültige staatl. Anerkennung als Vollgymnasium zum 1. August.

Die ersten acht Schüler bestehen am 07. Juni das Abitur.

Einweihung des zweiten und dritten Bauabschnittes am 08. August.

1973/74

Die ersten Mädchen werden am Kapu aufgenommen.

1973

Als zweiter Erweiterungsbau des Gymnasiums wird der Verbindungstrakt zwischen neuem Kloster und Schulgebäude errichtet.

Die Koedukation wird am 29. November genehmigt.

1971

Die Schule bekommt  am 06. April die vorläufige Erlaubnis zum Schulausbau.

1970

Am 02. Oktober wird ein Antrag gestellt, das Progymnasium zu einer Vollanstalt auszubauen.

1970/71

Der weitere Ausbau ist aufgrund des dreizügigen Schuljahres notwendig.

1969/70

Das Kapu bietet als einzige Schule Latein als Anfangssprache an.

Zur Verfügung stehen Schularbeitshilfe und Mittagessen.

Zum ersten Mal werden auch evangelische Schüler aufgenommen.

1966

Der von der rheinisch-westfälischen Kapuzinerprovinz getragene Bau steht.

Der ehemalige Schüler, Provinzial Pater Camillus Ader, übernimmt am 08. Dezember die Einweihung.

1965

Pater Dr. Franz Xaver Bill übergibt sein Amt als Schulleiter an Pater Roland Engelbertz.

Die staatliche Anerkennung zum
„St. Josef Kolleg. Privates altsprachliches Progymnasium der Kapuziner in Bocholt“
wird ausgesprochen am 29. Januar.

Der 1. Spatenstich zum Neubau der Schule erfolgt am 13.Juni.

Der 1. Grundstein wird am 25. Juni gelegt, dabei wird die lateinische Urkunde eingemauert.

1964

Zur Absicherung der Schule wird Pater Roland Engelbertz vom Provinzkapitel beauftragt,
die notwendigen Schritte zu unternehmen.
Die Zustimmung zur baulichen Erweiterung von Schule und Internat wird gegeben.

1962

Die Schule und das Kloster feiern am 15. Juni 50-jähriges Bestehen,
wobei die Stellung der Schule aufgrund von Raummangel und ansteigender Schülerzahl noch ungeklärt ist.

1961

Die Turnhalle und der Sportplatz werden neu eingerichtet.

1958

Der Physik- und Biologiesaal werden im Binnenhof des Klosters errichtet.

Ostern 1951

Umzug der Schüler von Kleve nach Bocholt möglich.

Obwohl kein richtiger Fußboden in den Räumen, nicht ein Zimmer zufrieden- stellend möbliert,
keine Badeeinrichtung vorhanden ist und in der Küche vieles fehlt,
nehmen fünf Patres am 30. April den Unterricht mit 36 Schülern wieder auf.

1949 – 1951

Wiedererrichtung von Kloster und Schule.

1948

Die zerstörte Turnhalle wird zur Notkapelle umgebaut.

1947

Pater Dr. Franz Xaver Bill wird neuer Schulleiter.

1946

Der Schulbetrieb wird zum 11. Januar im Kloster Kleve wieder aufgenommen

Das alte Wirtschaftsgebäude wird für die Kapuziner zu Wohnräumen umgebaut.

1945

Schule und Turnhalle werden im Krieg fast vollständig durch Bomben zerstört (22.03).
Umfassungsmauern und Keller bleiben erhalten. Fünf Kapuziner überleben den Bombenangriff.
Danach wohnen die Kapuziner zuerst auf Gut Hambrock, dann auf Schloss Diepenbrock.

Den Kapuzinern werden im Mai 1945 zwei Zimmer zur Verfügung gestellt.
Von 100 ehemaligen Schülern, die eingezogen wurden, kehren 35 nicht mehr zurück.

1940

Pater Victor Isele legt sein Amt als Schulleiter nieder.

Am 16. März wird die Kloster- und Missionsschule aufgelöst.

1939

Die Klosterschule wird am 09. November geschlossen.

Soldaten werden in Kloster und Schule einquartiert.

1938

Die Staatsbeamten sind gezwungen, ihre Söhne aus dem Internat zu nehmen (Ostern)

1937

Die kleine Turnhalle wird erbaut.

1933 – 36

130 Internatsschüler, davon 30 Gymnasiasten, gehen zum Kapu.

1931

Pater Victor Isele übernimmt das Amt von Pater Gregor Magnus Middendorf als Schulleiter.

1926

Die Unterprimaner werden zum Abi nach Bensheim geschickt.
Die Unterlagen von 1926 – 33 sind im Krieg verbrannt.

1924/25

103 Schüler besuchen das Kapu.
Bis 1933 besuchten durchschnittlich 100 Schüler das Kapu.

1923

Aus Geldmangel werden die Schüler am 16. März vorzeitig in die Osterferien geschickt
und den Studienassessoren wird gekündigt.

1922/23

85 Schüler besuchen verteilt auf sechs Klassen das Kapu.
Wegen Lehrermangel werden zwei Studienassessoren eingestellt.

1921

Wegen geringer Schülerzahlen verlagert sich der Unterricht komplett in die Klosterschule.
Dort werden 51 Schüler von neun Patres, verteilt auf die verschiedenen Jahrgangsstufen, unterrichtet.

Aufgrund von steigender Schülerzahl wird das Kapu am 04. Juli erweitert.

Am 08. Dezember können 120 Schüler das Kapu besuchen.

1919

Die Schülerzahl steigt, wobei 18 von 46 Schülern zum Gymnasium gehen.

1917

Durch Mangel an Nahrungsmitteln werden die Schüler am 31. Mai nach Hause geschickt.

Am 10. September treffen wieder 19 ehemalige Schüler ein.

Es gibt erstmals zwei weibliche Kräfte für den Küchendienst in der Schule.

1916

Viele werden in den Kriegsdienst einberufen.

1915

Die in Sigolsheim gefährdeten Schüler kommen am 15. September
für die Dauer des Krieges nach Bocholt.

Am 29. Oktober werden 22 Schüler und drei Patres nach Bocholt übergesiedelt.

1914

Die Zahl geht auf 13 Schüler zurück.
Königshofener Schüler kommen aus Kriegsgründen nach Bocholt.

Bei Kriegsausbruch wird die Schule von 18 Schülern besucht.

1913

17 Schüler besuchen das Gymnasium.

1912

Einzug der ersten Kapuziner im Februar.
Die ersten 12 Schüler aus der Klosterschule Straßburg-Königshofen
treffen am 03. April ein.

Feierliche Eröffnung durch Pater Josef Leonissa Bleyler
am 16. April.

Pater Gregor Magnus Middendorf wird Schulleiter.

1905 – 1910

Nach mehrjährigen Bemühungen wird eine Missionsschule in Bocholt errichtet.

 
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