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Herding-Festival 2014

Workshop-Bericht

Jede Mode hat ihre Zeit


Über 200 Mode-Magazine wollen gefüllt werden und in jeder Saison gilt es, neue Trends zu finden und von der Straße oder den kreativen Designräumen in die Geschäfte und Mode-Magazine zu bringen; oder funktioniert es genau umgekehrt und die Mode kommt aus dem Magazin auf die Straße?
Auf jeden Fall erstellen viele kreative Köpfe viele verschiedene Moodboards. Dies seien „kreative Ansammlungen“, erklärte die Workshop-Leiterin Rita. „Die jungen Mädchen sammeln ihre Ideen aus Mode-Magazinen um sie auf ein sogenanntes Moodboard aufzukleben.“


Das erste von der Gruppe vorgestell-te Moodboard betonte eine rebelli-sche Mode, die eher für die jüngeren Menschen entworfen wurde. Die Kol-lektion bestand aus dunkleren Farben und Leder.
Das nächste Moodboard wurde auch für die jungen Menschen entworfen. Hier dominierten eher bunte, fröhliche und sommerliche Farben. Das dritte Moodboard war der sogenannte „American Style“ : „Er ist bekannt da-
für, das viel Haut zu sehen ist und er                            


ist auch noch sehr auffällig und exotisch!“ erklärte Kira aus der Klasse 8c.
Danach zogen sich die Mädchen Kleider des vorletzten Jahrhunderts an und führten eine Modenschau durch. Alexandra erklärte: „Auch wenn ich kurze Zeit Atemnot hatte, hat es trotzdem Spaß gemacht.““ Die Mädchen stellten schnell fest, wie eng so ein Korsett geschnürt werden kann. Da bleibt schon mal die Luft weg.

Im Gegensatz zu der Mode heutzutage war die Mode des 19. Jahrhunderts viel verschlossener und schwerer. Zudem beschwerten sich die Mädchen, dass sie mit den Kleidern kaum durch die Türen passten, denn sie waren durch sogenannte Reifröcke sehr viel weiter, als die Mädchen es gewohnt sind. Dennoch waren diese Kleider damals Mode.
Außerdem gab es noch eine Teilgruppe, die sich auch mit Mode beschäftigte. Ihr Thema lautete: „Der Prozess, ein T-Shirt auf der Anklagebank.“
In dieser Teilgruppe beschäftigten sich die Mädchen mit denen ihnen zugeteilten “Gerichtsrollen“ und trugen dabei die jeweilige Farbe ihrer “Gerichtsrolle“, um die ungerechten Arbeitsbedingungen im 19. Jahrhundert zu verdeutlichen. Die  Arbeitsbedingungen um 1900 sind vergleichbar mit denen in China, Bangladesch und Indonesien heutzutage.
Die Gruppen haben ein Theaterstück vorgeführt, in dem ein Billig-T-Shirt aus dem 19. Jahrhundert auf der Anklagebank sitzt. Die Rollen waren verteilt , indem die schwarzen T-Shirts die Richter spielten, die roten die Ankläger, die grünen die  Verteidiger und gelben die Zeugen waren. Zudem war das weiße T-Shirt, welches angeklagt wurde, von einer Mitarbeiterin des Textilmuseums gespielt.
Insgesamt war es ein interessanter und lehrreicher Tag der uns die damalige Mode und die damaligen Arbeitsbedingungen näher brachte.

17.06.2014, Xenia & Luca

 
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