Jugend forscht - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Kapu-Schüler gewinnt Platz 2 bei Jugend forschtBocholter Schüler gewinnt 2. Platz bei Jugend forscht 2016

Lakritze mindestens so gut wie vor 100 Jahren

Der Bocholter Lars Hebing, Schüler des St.-Josef-Gymnasiums in der Jgst. Q1, nahm in diesem Jahr erfolgreich an dem Schülerwettbewerb „Jugend forscht 2016“ teil.

Jugend forscht Prisverleihung
Im Rahmen seiner Projektkursarbeit „Bestimmung des Ammoniumchloridgehaltes in Fisherman’s Friend und anderen Lakritzwaren durch eine potentiometrische Titration und Messwerterfassung“ wollte der angehende Abiturient herausarbeiten, was notwendig ist, damit Lakritze noch leckerer werden. Frei nach dem Motto: „Sind sie zu stark, bist du zu schwach“. Die Ergebnisse seiner Arbeit stellte er am Freitag, dem 26. Februar 2016, im Rahmen des Jugend-forscht-Regionalwettbewerbs im Feierabendhaus des Industrieparks Marl vor.

Ab 11 Uhr war die Öffentlichkeit zugelassen und der Stand von Lars Hebing fand regen Zuspruch. Besonders seine selbst hergestellte Lakritze interessierten die Besucher. Mit Unterstützung der Apotheke in Rees-Millingen konnte er das Produkt nach einem Rezept aus einem mehr als 100 Jahre alten  „Handbuch der Pharmaceutischen Praxis" herstellen.

Jugend forscht - Lars Hebing am Stand in Marl
Einladungen von Vertretern zweier Chemiefirmen zu einem Praktikum zeugten von einem regen Interesse der Industrie an dieser Arbeit: „So leckere Lakritze habe ich noch nie gegessen...", war eine häufig geäußerte Bemerkung.

Die Ammoniumchloridkonzentration war allerdings auch sehr hoch, so wie in mancher holländischer Lakritze. Folglich waren nur kleine Mengen zum Verkosten erlaubt: „Sind sie zu stark, bist du zu schwach". Das war offenbar vor hundert Jahren einfach anders.

Lakritzwaren wird oft Ammoniumchlorid (Salmiak) zugesetzt, um den Geschmack zu verbessern. Der Schwerpunkt dieser Projektkursarbeit lag deshalb auf der Entwicklung einer verlässlichen Bestimmungsmethode des Ammoniumchlorids in Lakritzwaren wie Fisherman’s Friend Salmiak oder Red Band Lakritze. Bestimmt wurde der Ammoniumchloridanteil mittels einer potentiometrischen Titration und Messwerterfassung. Zudem wurde ein Schnelltest entworfen, um eine einfache Einordnung in kennzeichnungspflichtige Kategorien bezüglich des Ammoniumchloridanteils durchzuführen.

Jugend forscht - Kapu-Schüler und -Lehrer
Um 15 Uhr fand die Preisverleihung statt: 2. Preis im Fach Chemie für Lars Hebing aus Bocholt.

Der Projektkurs Chemie steht unter der Leitung von Friedhelm Furtmann und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Methoden der Messwerterfassung mit dem PC.

Sebastian Sczesny
(Öffentlichkeitsarbeit am Kapu)

Ein Schüler des Kapu nimmt in diesem Jahr am Wettbewerb Jugend forscht in Marl teil.
Nach dem Erfolg der Bocholter Schüler im letzten Jahr wird es am 26. Februar 2016 erneut spannend.

Kapu-Schüler bei Jugend forscht
Kapu-Schüler bei Jugend forscht
Bestimmung des Ammoniumchloridgehaltes in Fisherman’s Friend und anderen Lakritzwaren durch eine potentiometrische Titration und Messwerterfassung
-SIND SIE ZU STARK, BIST DU ZU SCHWACH-

Der Schüler Lars Hebing nimmt am 26. Februar 2016 am Regionalwettbewerb Jugend Forscht in Marl mit seiner Projektkursarbeit „Bestimmung des Ammoni- umchloridgehaltes in Fisherman’s Friend und anderen Lakritzwaren durch eine potentiometrische Titration und Messwerterfassung“  teil.
Der Projektkurs wird von dem Chemielehrer Friedhelm Furtmann geleitet und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Methoden der Messwerterfassung mit dem PC.
Lakritzwaren wird oft Ammoniumchlorid (Salmiak) zugesetzt, um den Geschmack zu verbessern. Der Schwerpunkt dieser Projektkursarbeit liegt deshalb auf der Entwicklung einer verlässlichen Bestimmungsmethode des Ammoniumchlorids in Lakritzwaren wie Fisherman’s Friend Salmiak oder Red Band Lakritze. Bestimmt wird der Ammoniumchloridanteil mittels einer potentiometrischen Titration und Messwerterfassung. Zudem wurde ein Schnelltest entworfen, um eine einfache Einordnung in kennzeichnungspflichtige Kategorien bezüglich des Ammoniumchloridanteils durchzuführen.

„Jugend forscht“

Regionalwettbewerb in Duisburg bei ThyssenKrupp

Am Mittwoch, den 25.2.15 nahmen zwei Schüler aus der Q.2 des St.-JosefGymnasiums erfolgreich am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie Chemie in Duisburg bei ThyssenKrupp teil. Thomas Bollwerk erreichte mit seiner Arbeit, in welcher er den Einfluss der Schale beim Kochen auf den Salzgehalt in der Kartoffel analysierte, den dritten Preis. Maximilian Wießmeier erreichte mit der Analyse der Chloridionen im Verlauf der Lippe unter besonderer Berücksichtigung von Kohlezechen den zweiten Preis. Beide Projekte wurden von ihrem Lehrer Herrn Furtmann betreut.

Los ging es für die Abiturienten um sechs Uhr morgens von Bocholt nach Duisburg. Ab sieben Uhr konnten sie dann im Bildungszentrum von ThyssenKrupp ihre Stände zur Präsentation der Arbeit aufbauen und gestalten. Nach der Begrüßung der Teilnehmer folgte die Jurybefragung, welche einen wichtigen Anteil an der Gesamtbewertung der Projekte hatte. Die Jury bestand aus drei fachkundigen Mitgliedern aus Wirtschaft und dem schulischen Bereich. Thomas und Maximilian sollten jeweils ihre Arbeit erklären und mussten sich den Fragen der Jury stellen. 
Danach war genügend Zeit, um sich die Stände anderer Teilnehmer aus dem Bereich Chemie oder anderer anzusehen. Beeindruckend war die Ideenvielfalt und Umsetzung auch von sehr jungen Schülerinnen und Schülern, die beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ antraten. Nach dem Mittagessen, welches von der ThyssenKrupp Steel Europe AG organisiert war, wurden um 14:00 Uhr für die Öffentlichkeit die Türen geöffnet. Der Andrang war groß, da Lehrer, Betreuer, Mitarbeiter von ThyssenKrupp und andere Interessierte den Wettbewerb besuchten. Nach der Preisverleihung im Auditorium des Bildungszentrums war ein Imbiss organisiert, um mit Jurymitgliedern und anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Maximilian Wießmeier: „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen und haben heute viele Erfahrungen gesammelt. Wir haben in der Schule gelernt, wissenschaftlich zu arbeiten und mussten unsere Ergebnisse hier nun schlüssig präsentieren.“ „Der Wettbewerb ist eine Chance für das spätere Leben. Gerade das freie Vortragen von wissenschaftlichen Ergebnissen ist nicht leicht“, so Thomas Bollwerk nach dem Wettbewerb.

Insgesamt kann man sagen, dass sich der Aufwand für den Wettbewerb „Jugend forscht“ sehr gelohnt hat. Besonderer Dank gilt unserem Chemielehrer Herrn Furtmann, der uns hervorragend betreut hat.

Maximilian Wießmeier, 25.02.2015
 
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