Katholische Religion - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Logo hautnah - Quelle: http://www.skf-bocholt.de/fachdiensteskf/sexualpaedagogik.html?start=2
Projekt ‚hautnah’

04.09.2013

Ab der kommenden Woche beginnt die Durchführung des sexualpädagogischen Projektes ‚hautnah’ für die Jahrgangsstufe 9.

Hier die vorgesehenen Termine:

I Vorbesprechung


Am Montag, dem 09.09., wird Frau Rudroff, die zuständige Sozial-pädagogin des Projektes ‚hautnah’, für jeweils 1 Unterrichtsstunde die betreffenden Klassen besuchen, um die Projekttage vorzubereiten und Inhalte sowie Rahmenbedingungen mit den Schülerinnen und Schülern zu besprechen.
Die Vorbesprechung beginnt in der 2. Stunde mit der Klasse 9a; anschließend 9b (3. Std), 9c (4. Std), 9 d (5. Std.).


II Elternabend

Ebenfalls am Montag (09.09.) wird für alle interessierten Eltern ein Informationsabend stattfinden, an dem Frau Ratermann (Dipl.-Pädagogin, Projektleiterin) und Frau Rudroff das Projekt vorstellen (Ablauf, Methodik, Inhalte und Ziele) und für Rückfragen zur Verfügung stehen.
Die Info-Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der Aula und dauert ca. 1 Stunde.

III Projekttage

Klasse 9 a: 11. + 12.09. (Mi, Do)
Klasse 9 b: 24. + 25.09. (Di, Mi)
Klasse 9 c: 01. + 02.10. (Di, Mi)
Klasse 9 d: 08. + 09. 10. (Di, Mi)

Die 2-tägige Veranstaltung findet jeweils in der Zeit von 8.00-13.00 Uhr im Café Karton statt.

An den Projekttagen fällt für die betreffende Klasse der Nach-mittagsunterricht aus.

…mehr zu dem Projekt ‚hautnah’

Auf Anregung der Fachschaft Religion gehört das sexualpädagogische Projekt ‚hautnah’ seit dem Schuljahr 2009/2010 als Angebot für die Jahrgangsstufe 9 zum Schulprogramm des Kapu. Durchgeführt wird das Projekt von Sozialpädagogen des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen)
an zwei aufeinanderfolgenden Vormittagen im Café Karton.
Die Veranstaltung wird vorbereitet durch einen Schulbesuch der projektleitenden Pädagogin, bei dem – in Gesprächen und in Form eines anonymen Fragebogens – der jeweilige Wissens- und Kenntnisstand erhoben sowie Themenwünsche und Gesprächsanliegen ermittelt werden.
Aufgrund dieser Vorinformationen werden Inhalte und Methoden individuell für die jeweilige Klasse zusammengestellt.

Außerdem findet ein Informationsabend statt, an dem die Eltern über Abläufe, Methodik, Inhalte und Ziele des Projektes in Kenntnis gesetzt werden.

In diesem Projekt bekommen die Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich mit Fragen zu Sexualität, Liebe und Partnerschaft auseinanderzusetzen.
Die erste Phase der Durchführung dient dazu, auf der Grundlage der Biologie Wissensfragen der Jugendlichen rund um das Thema Sexualität zu klären.
In der zweiten Phase geht es um Entwicklung der eigenen Sexualität, kritische Auseinandersetzung mit der Geschlechterrolle, positive Bewertung der eigenen Körperlichkeit sowie um Beziehungsfähigkeit.
Ziel des Projektes ist es, den Jugendlichen Orientierung zu bieten auf ihrem Weg zu sexueller Identität sowie selbstbestimmter, verantwortlicher Beziehung und Partnerschaft.

„Wir gehen davon aus, dass die Entwicklung einer gelingenden Sexualität wesentlich davon abhängt, inwieweit die Jugendlichen in der Lage sind, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, zu äußern und aufeinander abzustimmen. Nur auf diesem Hintergrund kann es ihnen gelingen, von ihnen geschätzte personal orientierte Wertvorstellungen wie gegenseitige Akzeptanz, Treue, Zärtlichkeit, Ehrlichkeit in ihren Lebensalltag zu integrieren.“
Beatrix Ratermann (Dipl. Sozialpädagogin, Projektleiterin)

 

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

im Rahmen unseres Jubiläums „100 Jahre Kapu" lädt die Fachschaft Religion ein zu dem Vortrag


Warum macht Kirche Schule?

Die Veranstaltung findet statt am
Mittwoch, 15. Februar 2012, 19 Uhr
in der Kapu-Aula


Kirchliche Schulen gibt es seit der Spätantike, sie gelten als „Urzelle unseres gesamten westlichen Schulsystems" (Philippe Ariès).  Gegenwärtig steigen die Anmeldezahlen an kirchlichen Schulen und verweisen damit auf eine neue Attraktivität.
Eltern und Kinder scheinen sich von dieser Schulwahl etwas Besonderes zu versprechen. Doch was macht eine Schule in kirchlicher Trägerschaft aus?

Prof. Dr. Claus Peter Sajak von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, einer der führenden Religions-pädagogen, wirft in seinem Vortrag ein Schlaglicht auf Begründung und Anspruch kirchlicher Schularbeit.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit dem Referenten sowie untereinander ins Gespräch zu kommen und den Abend bei einem kleinen Umtrunk ausklingen zu lassen.

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Interesse!

Einen Handzettel mit allen Informationen zum Herunterladen und Ausdrucken finden Sie HIER!

Schnupperstunde „Ethik“ — Religionskurs besucht neues Textilwerk

Am 19. Oktober 2011 besuchte der Religionskurs der Einführungsphase des St.-Josef-Gymnasiums in Begleitung von Frau Schulte-Klöcker das neue Textilwerk in Bocholt und nahm an einem erstmalig durchgeführten Projekt teil. Im Vordergrund des gesamten Projektes stand die Frage:

„Ein T-Shirt für 4,95 € !“ – Schnäppchen oder Verbrechen?!


Zunächst wurde den Schülerinnen und Schülern die Herstellung eines typischen Baumwoll-T-Shirts in einem Rundgang näher erklärt. Später sollten sie herausarbeiten, welche positiven und negativen Aspekte mit der Herstellung verbunden sind. Hierbei wurden die Schülerinnen und Schüler in vier verschiedene Gruppen eingeteilt; sie erhielten entweder ein T-Shirt mit der Aufschrift „R“ für Richter, „V“ für Verteidigung, „A“ für Ankläger oder „Z“ für Zeuge und außerdem ein T-Shirt, das das T-Shirt selbst darstellen sollte. Jede Gruppe arbeitete für sich nützliche Argumente heraus, um die Herstellung nachzuvollziehen.

Zum Ende hin stellten die Schülerinnen und Schüler dann eine Gerichtsverhandlung nach und hatten dadurch die Möglichkeit, ihre Ergebnisse zu präsentieren. Sie erfuhren, dass die Herstellung einerseits Arbeitsplätze in den so genannten Entwicklungsländern schafft, andererseits jedoch Billiglöhne, Kinderarbeit, schlechte Arbeitsbedingungen, enorme Wasserverschwendung, hohen CO2-Ausstoß und die Verletzung der Menschenrechte mit sich bringt.

Dieses Projekt war für die Schüler aufschlussreich und bezog die Unterrichtsfächer Geschichte, Politik, Geografie und Religion mit ein. Es befasste sich neben den Themenschwerpunkten Umwelt und öko-soziale Marktwirtschaft vor allem mit den ethischen Aspekten der Globalisierung. Das Projekt dauerte insgesamt 2 Stunden. Alles im allem war der Besuch ein voller Erfolg und die Schülerinnen und Schüler waren durchaus begeistert.

Jasmin Scheven

 
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