Planungszelle: Bocholt 2030+ - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Planungszelle: Bocholt 2030+

Ein Erfahrungsbericht von Alissa Volmering

Da die Stadt Bocholt an dem Wettbewerb Zukunftsstadt 2030 teilgenommen hatte und dort auch bereits in die dritte Runde gekommen war, fand vom 6. bis zum 8. November 2017 in Bocholt eine Planungszelle statt, zu der verschiedene Bürger eingeladen worden waren. Da wir vor ca. 2 Jahren mit unserer Klasse ein eigenes Projekt für Bocholt bei dem Wettbewerb, in dem es um die Planung und Entwicklung von Visionen für das Jahr 2030+ ging, eingereicht hatten, wurden einige von uns ebenfalls zu der Planungszelle eingeladen. Philipp Honsel, Niclas Höfler, Celina Kathage und ich (Alissa Volmering) entschlossen uns daran teilzunehmen.

Vorab wurden wir bereits in drei Gruppen eingeteilt. In Planungszelle 2 waren - im Gegensatz zu den anderen beiden Gruppen - nur Personen, die politisch aktiv sind. Philipp und Niclas waren in Planungszelle 3 und Celina und ich in Planungszelle 1.
Die Themen und Inhalte, die behandelt wurden, waren zwar identisch, fanden jedoch zeitversetzt statt. Für Celina und mich begann das Projekt um 7:45 Uhr.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung haben wir mit der ersten Themeneinheit begonnen. Die Themeneinheiten waren immer gleich aufgebaut. Sie hatten eine Länge von 90 min, auf die dann eine 30 minütige Pause folgte (die Mittagspause dauerte eine Stunde). Am Anfang der Einheit hielten 2 oder 3 Referenten einen kurzen Vortrag zum Thema de jeweiligen Einheit. So erzählte einer der Referenten zum Beispiel etwas über ein Projekt mit den Niederlanden und ein anderer stellte ein Flüchtlingsheim vor.
Daraufhin wurden wir per Zufallsprinzip in Kleingruppen eingeteilt. In diesen mussten wir dann 3 bis 5 Aspekte zu einer bestimmten Fragestellung, die sich auf das Thema des Vortrags der Referenten bezog, formulieren. Fragestellungen waren zum Beispiel: „Was glauben Sie, was „Fit und cool“ für Jugendliche bedeutet?“ oder „Welche Hindernisse müssen für eine bessere Integration von Flüchtlingen überwunden werden?“. Die gesammelten Aspekte wurden anschließend im Plenum zusammengetragen.

Daraufhin musste dann jeder mit einem Tablet anonym 3 bis 5 Punkte auf die Aspekte verteilen. Je mehr Punkte man auf einen Aspekt setze, für desto wichtiger stufte man diesen auch ein. Der Computer unserer beiden Moderatoren erstellte aus diesem Meinungsbild dann ein Ranking. Nachdem uns dieses vorgestellt wurde, hatten wir dann 30 Minuten Pause.
Diese Einheiten hatten wir täglich 6 Mal, bis unser Tag um ca. 16 Uhr endete (da die anderen Gruppen ja zeitversetzt und somit später starteten, dauerten deren Tage natürlich auch länger).

Die Arbeitsphasen befassten sich immer mit unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel Integration, das Leben im Alter, Bildung oder Freizeitgestaltung in Bocholt. Am Dienstagmorgen hatten wir eine besondere Einheit, da diese auf der Ravardistraße stattfand  und wir dort die Informationen der Referenten bekamen.

Am letzten Tag hatten wir alle die Möglichkeit den Veranstaltern eine Rückmeldung zum Projekt zu geben. Insgesamt fiel die Kritik sehr positiv aus, da es uns allen gefiel, dass die Meinung der Bürger miteinbezogen wurde. Viele wünschten sich das solche Planungszellen öfter stattfinden und ganz besonders auch Schüler mit einbezogen werden.

In der letzten Einheit haben wir uns mit allen drei Planungszellen gemeinsam getroffen und konnten uns mit diesen austauschen. Nach einer kurzen Danksagung endete die Planungszelle dann.

Alissa Volmering, Jahrgangsstufe Q1

 
 
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