Schülerlabor Ruhr-Uni Bochum - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Ausflüge ins Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum
Ein blaues Wunder erleben:
Lavendelöl unter der chemischen Lupe
Die Chemiekurse der Jahrgangsstufe EF machten sich am 23.02.2016 auf den Weg ins Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum. Unter der Aufsicht eines Studenten machten wir einige Versuche zum Thema Lavendelöl. Die Hauptfrage an diesem Tage war, ob es möglich ist, Lavendelöl chemisch, also ohne Pflanze herzustellen, da die Herstellung von pflanzlichem Lavendelöl sehr teuer ist. Wir beeinflussten den Versuch durch verschiede Bedingungen, wie zum Beispiel die Veränderung der Temperatur. Da wir herausfanden, dass man Lavendelöl auch chemisch herstellen kann, konnten wir in einem folgenden Versuch selber Handcreme mit Lavendelduft herstellen. Für uns Schüler war dieser Tag sehr spannend, da wir selbstständig in einem „echten“ Chemielabor arbeiten durften und wir so neue Erfahrungen sammeln konnten, zudem hat es uns auch großen Spaß gemacht unter diesen Bedingungen zu forschen.
Von Maxime Messing und Josefin van Ühm

Am 17. April 2015 haben wir die Klasse 7c mit unserm Chemielehrer Herr Voß, einen Ausflug in das Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum gemacht. Hier experimentierten wir unter der Leitung einer netten Chemiestudentin zum Thema Tinte und Tintentot (Tintenkiller).
Nachdem wir unsere Sachen in Schließfächer untergebracht hatten, gingen wir in einen Besprechungsraum und lernten etwas über die Geschichte der Tinte. Im Anschluss der Sicherheitseinweisung und des Anziehens von Schutzbrillen und Kitteln konnten wir in den groß angelegten Laborräumen mit den Versuchen beginnen.
Im 1. Versuch haben wir probiert mit Hilfe von Kupfersulfat herauszufinden ob in Tinte Wasser enthalten ist und so konnten wir das Wasser mit Hilfe der Destillation entziehen um einen intensiveren Farbstoff zu bekommen.
Der zweite Versuch bestand darin Tinte wie im Mittelalter herzustellen. Das Produkt war die so genannte Eisengallustinte die leicht grünlich schreibt. Darauf folgte eine halbstündige Mittagspause.
Die Versuche danach behandelten das Thema Tintentod (Tintenkiller).
Im dritten Versuch haben wir probiert rote, blaue und Eisengallustinte mit Tintenkillerlösung zu entfärben. Dies gelang allerdings nur bei der blauen Tinte.
Der vierte Versuch machte uns klar, dass die Tinte durch den Tintenkiller nicht entfernt sondern farblos wird. Mit Hefe und Wasserstoffperoxid kann man die Farbe wiedergewinnen.
Tinte und Tintentod
 
Im fünften und letzten Versuch ging es darum herauszufinden welche Metallverbindung im Tintenkiller enthalten ist.
Danach traten wir wieder die Heimreise mit dem Bus nach Bocholt an.

Marit und Emma

Unsere Fahrt ins Schülerlabor nach Bochum

Am Freitag, dem 24.10.2014, sind wir, die Klasse 7b, zusammen mit unserem Chemielehrer Herrn Furtmann, ins Alfried-Krupp-Schülerlabor in die Ruhr-Uni-Bochum gefahren. Morgens um halb acht ging es los, ab 10.00 Uhr bis etwa gegen 14.00 Uhr Uhr arbeiteten wir an den Laborplätzen, an denen sonst Studenten arbeiten.
Zuerst bekamen wir eine Einführung in das Thema: Tintentod und Tintenkiller.
Wir erhielten Informationen zu verschiedenen Tinten und fertigten einen Zeitstrahl an, um ihre Entstehung zeitlich "auf die Reihe" zu kriegen.
Danach ging es mit Kitteln und Schutzbrillen ins Labor. Wir experimentierten in Gruppen zu zweit und führten 4 verschiedene Versuche durch. Wir stellten eigene Tinte her, machten Tinte unsichtbar und anschließend wieder sichtbar.
In einer kurzen Mittagspause stärkten wir uns in der Cafeteria, bevor wir weiter arbeiteten.
Nach einer Abschlussbesprechung fuhren wir zum Kapu zurück.
Es war ein interessanter Tag!

Ausflug an die Ruhr-Uni Bochum


Am Mittwoch, den 7.5.2014 haben wir, die Klasse 7b, das Schülerlabor in Bochum besucht. Morgens gegen 7.30 Uhr fuhr der Bus am Kapu los. Nachdem wir ca. 1,5 h gefahren sind, kamen wir endlich in Bochum an.
Zuerst wurden wir mit weißen Laborkitteln und Schutzbrillen ausgestattet. Danach wurden wir über den Ablauf des heutigen Tages informiert. Anschließend wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt und in verschiedene Laborräume geführt. Dann haben wir mit unterschiedlichen Modellversuchen begonnen.
In dem ersten Versuch experimentierten wir mit Sonnenblumenöl. Mit dem Öl simulierten wir einen Fettbrand. Um herauszufinden was passiert, wenn man einen solchen Brand mit Wasser löscht, gaben wir unter dem Abzug und hinter verschlossener Scheibe einige Tropfen Wasser hinzu. Das Ergebnis war eine große Stichflamme.

Dann war Benzin unser Experimentierstoff. Zuerst überprüften wir verschiedene Eigenschaften des Stoffes. Wie z.B. die Brennbarkeit, den Magnetismus oder die elektrische Leitfähigkeit. Ein paar Tropfen Benzin wurden von uns in eine Chipsdose gefüllt. In der Dose befanden sich außerdem zwei Korken. An der Seite befand sich ein Loch mit einem Stopfen darin. Wir haben die Dose einige Sekunden lang geschüttelt. Dann stellten wir die Dose in einen Abzug, entfernten den Stopfen und hielten eine kleine Flamme an das Loch. Je mehr Tropfen sich in der Dose befanden, desto größer war die Flamme, die aus dem Loch geschossen kam.

Unser drittes Experiment hatte mit Natron zutun. Wir vermischten das Pulver mit Wasser und Spülmittel, nachdem wir beides in einen Erlenmeyer Kolben gefüllt hatten. Der Kolben wurde mit einem Stopfen verschlossen und ein Steigrohr wurde in den Stopfen gedrückt. Mithilfe einer Spritze spritzten wir 2ml Essigessenz in den Erlenmeyer Kolben. Die Flüssigkeit schäumte auf, während wir in einem Becherglas ein Teelicht anzündeten. Wir richteten das obere Ende des Steigrohres auf die Kerzenflamme. Schon bald schoss die Flüssigkeit aus dem Rohr hinaus und löschte die Flamme.
Unser nächstes Experiment haben wir mit Weizenmehl durchgeführt. Zuerst untersuchten wir das Mehl. Wir fanden heraus, dass das Mehl weder magnetisch noch elektrisch leitfähig, noch brennbar ist.

Dann füllten wir einen Teil des Mehls in einen Tiegel, auf welchen wir einen Glaszylinder stülpten. In diesem Zylinder befand sich eine Öffnung, wodurch ein gebogenes Glasrohr gesteckt wurde. Etwas oberhalb des Tiegels befand sich ein Draht aus Kupfer, welcher später als Zünddraht diente. Dann schalteten wir die Spannungsquelle an. Sofort glühte der Kupferdraht hell auf. Mit einer Luftpumpe bliesen wir Luft in den großen Zylinder. Die feinen Mehlteilchen verteilten sich durch den Luftstrom in dem ganzen Zylinder und entzündeten sich an dem Kupferdraht. Es gab wieder einmal eine helle Stichflamme.

Als letztes führten wir ein Experiment mit Erdgas durch. Dafür befestigten wir ein Kupfernetz senkrecht an einer Klemme. Rechts von dem Netz stellten wir eine brennende Kerze auf.

Links von dem Netz hielten wir eine Flasche, die mit Erdgas gefüllt war. Wir drückten die Flasche so zusammen, dass das Erdgas waagerecht in Richtung Kerzenflamme durch das Netz strömen konnte. Das Gas entzündete sich an der Flamme, die Flamme ging aber nur bis zum Kupfernetz, danach hörte die Flamme auf, weil das Kupfernetz die Wärme ableitete und dadurch die Zündtemperatur für das Erdgas zu niedrig wurde.
Vor der Abschlussbesprechung konnten wir unseren Hunger mit Brötchen und Keksen stillen.
Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, wurden alle Themen des heutigen Tages noch einmal besprochen und die Ergebnisse verglichen.
Gegen 14 Uhr saßen wir alle sehr erschöpft im Bus und fuhren wieder zurück nach Bocholt zum Kapu.
Insgesamt konnten wir alle den Tag genießen.

Bericht: Hannah Langert (7b), Katharina Epmann (7b)

Zwei Chemiekurse der EF im Alfried Krupp-Schülerlabor, der Uni Bochum

Am 24. und  25.02.2014 fuhren die beiden Chemiekurse der EF mit ihren Kurslehrern Furtmann und Weiß zum Schülerlabor der Ruhruni Bochum.
Das zu bearbeitende Thema lautete: Synthese von Lavendelöl. Ein Liter des natürlichen Lavendelöls kostet bis zu 2000 €. Daher ist man bestrebt, einen Hauptbestandteil des Lavendelöls –das Lanalylcetat synthetisch herzustellen. Dies geschieht durch eine Veresterung. Die Herstellung eines Aromastoffs durch Veresterung ist auch in den neuen Kernlehrplänen der Sek. ll eines der Hauptthemen in der EF.
Die Schülerinnen und Schüler führten die Synthese arbeitsteilig bei verschiedenen Reaktionstemperaturen (0° bis 80°C) durch und wiesen die Reaktionsprodukte anschließend durch Dünnschichtchromatografie nach. Nach der Mittagspause und einer kurzen Stärkung in der Mensa der Uni stellten die Schüler mit Lavendelöl als Duftkomponente noch eine Handcreme her.

Projekt Tintentod

24.11.2013
Am 21. 11. machte sich die Klasse 7c mit dem Bus in die Universitätsstadt Bochum auf. Das Ziel war das Schülerlabor der Ruhruniversität. Das Projekt "Tintentod" stand auf dem Programm.
Die Ruhruni schreibt dazu: Jeden Tag benutzen Schülerinnen und Schüler den Füller, um in ihr Heft zu schreiben. Aber was ist das eigentlich, das als Tinte auf dem Papier erscheint? Und warum kann man seine blaue Tinte, aber nicht die rote Tinte des Lehrers mit dem Tintenkiller löschen? In diesem Projekt stellen die Schüler selbst, wie unsere Vorfahren im Mittelalter, Eisengallustinte her und untersuchen verschiedene Tinten und den Tintenkiller auf ihre Inhaltsstoffe.

Zunächst sollen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die historische Entwicklung der Tinte und des Tintenkillers erhalten. Bei der anschließenden Untersuchung der Tinte lernen sie mit Hilfe einer vereinfachten Versuchsapparatur das Prinzip der Destillation kennen. Ebenso führen sie den Nachweis von Wasser mit weißem Kupfersulfat. Weitere Nachweismethoden, die die Schülerinnen und Schüler während des Projekts anwenden, sind die Glimmspanprobe und die Flammenfärbung. "
Die Bilder sprechen für sich!

Friedhelm Furtmann



Vanille oder Vanillin?

Chemieausflug zur Uni in Bochum

Mit dieser Frage beschäftigten sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 im Rahmen des Chemieunterrichts unter der Betreuung von Herrn Furtmann. Im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum führten sie am 10.11.2011 einige Versuche zu diesem Thema durch.

Zunächst haben die Schülerinnen und Schüler selbst aus Ligninsulfonsäure Vanillin synthetisiert. Anschließend ermittelten sie die Strukturformel von Vanillin mithilfe verschiedener Nachweisreaktionen. In einem dritten Versuch erfolgte mittels einer Dünnschichtchromatographie der qualitative Nachweis von Vanillin in verschiedenen Proben, z.B. in einer Vanilleschote, im Vanillezucker und im Vanillinzucker. Daraufhin wurde mit einer Titration der Vanillegehalt eines haushaltsüblichen Päckchens Vanillinzucker bestimmt (nur ca. 2 %!).

Indem die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen selbstständig experimentierten, konnten sie Einblicke in das chemische Arbeiten gewinnen sowie Erfahrungen dieses praktischen Arbeitens sammeln. Chemielehrer Herr Furtmann äußert sich folgendermaßen: „Dieser Tag im Schülerlabor bietet insofern Vorteile, dass meine Schüler lernen, selbstständig praktisch zu arbeiten und sich mit chemischer Problematik gewissenhaft auseinanderzusetzen.“

Richard Beckmann und Annika Rieger

"Chromatografie ohne Papier und Filzstift"

Schüler des KAPU Bocholt besuchen Alfried Krupp-Schülerlabor

Im Rahmen eines Forschungsprojektes besuchte der 11er Chemie-Grundkurs von Herrn Furtmann das Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum. Dieser nahm an dem Projekt „Chromatographie ohne Papier und Filzstift“ teil. In diesem ganztägigen Projekt lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene chromatographische Verfahren im Experiment kennen. Dabei geht es nicht um chromato- graphische Verfahren wie die - insbesondere im Chemieunterricht häufig eingesetzte - Papier- chromatographie, sondern vielmehr um die Dünnschicht-, Säulen- und Gaschromatographie. Damit gingen die Teilnehmer unter anderem der Frage nach, ob sich Lavendelöl synthetisch herstellen lässt.


Das Schülerlaborprojekt „Chromatographie ohne Papier und Filzstift“ ist Teil einer wissenschaftlichen Untersuchung zum Verständnis der Gaschromatographie, die derzeit von der Arbeitsgruppe „Didaktik der Chemie“ um Frau Prof. Dr. Sommer durchgeführt wird.










Ausflug in das Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum

Wir, die Klasse 7d des KAPU, haben einen Ausflug zur Ruhruniversität Bochum gemacht. Dort sind wir in einen Vortragsraum gegangen und haben ein Skript über die Chromatographie bekommen, das wir im Laufe des Tages bearbeiten sollten. Anschließend wurden wir in das Labor geführt.
Als erstes sollten wir aufschreiben, wie Fotosynthese abläuft und welche Inhaltstoffe in den Blättern dafür verantwortlich sind.
Wir hatten Blätter eines Kastanienbaums, die grün waren und Blätter eines Blutahorns, die rot waren zur Verfügung. Diese mussten wir mit dem Mörser zerkleinern und ein Ethanol/Wasser-Gemisch hinzugeben und beobachten, welche Farbe der Extrakt am Ende hatte.
Der 2. Versuch hieß: „Extraktion von Blattgrün mit Petroleumbenzin“
In diesem Versuch konnten wir das gefärbte Ethanol/Wasser-Gemisch mit Petroleum-Benzin mischen.
Dies schwamm auf dem Wasser. Die beiden verschieden Stoffe vermischten sich nicht, da das Ethanol/Wasser-Gemisch eine größere Dichte hat.
Im 3. Versuch ging es um Chromatographie mit Blattgrün aus grünen und roten Blättern.
Im 2. Versuch hatten wir noch die beiden Stoffe getrennt, denn wir benötigten sie noch für den nächsten Versuch.
Mit Kapillaren haben wir das Petroleumbenzin, das durch das Chlorophyll in den Blättern eine grüne Farbe angenommen hat, auf eine Dünnschichtchromatographie-Platte (DC- Platte, Kieselgel mit Fluoreszenz-Indikator) aufgetragen und das häufiger auf den gleichen Punkt, den wir vorher eingezeichnet haben.
Die DC- Platte haben wir darauf in eine Chromatografiekammer gelegt, die mit etwas Laufmittel gefüllt war.
Nach 10 Minuten haben wir gesehen, dass sich die Farbe des Startflecks in viele Farben aufgespalten hat.
Im Vorletzten Versuch mussten wir den roten Farbstoff, das Carotin, aus Möhren extrahieren.
Als erstes haben wir 3 Reagenzgläser mit den Zahlen 1,2 und 3 beschriftet.
In jedes Reagenzglas haben wir eine Chemikalie gefüllt und ein paar geraspelte Möhren. Die ungewohnte Benutzung der Raspel führte bei einigen Mitschülern zu ärgerlichen Verletzungen an den Fingern. Wir hatten folgende Stoffe zur Verfügung: destilliertes Wasser, Speiseöl und Ester. Darauf haben wir alle drei Reagenzgläser geschüttelt und uns unsere Ergebnisse angeguckt. Das Carotin wurde durch den Ester am Besten extrahiert.
Im letzten Versuch haben wir dann das Gleiche mit „Fanta“ gemacht. Wir haben zu der Fanta diesmal nur Ester hinzugegeben, da wir wussten, dass das Carotin sich gut in Ester löst.
Am Ende dieses Versuchs hatten wir ein verblüffendes Ergebnis: Die Fanta war farblos und der Ester hatte die Farbe der Fanta angenommen. Denn die Farbe der Fanta besteht ausschließlich aus Carotin.
Es war ein sehr schöner und lehrreicher Ausflug nach Bochum. Gegen 16.45 Uhr trafen wir nach einigen Staus auf der Autobahn wieder in Bocholt ein.

Pia Weselowski

 
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