Schülerwettbewerb - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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12. landesweiter Schülerwettbewerb Deutsch 2015 / 2016

Katharina Thier gehört zu den Preis-
trägerinnen des Essay-Wettbewerbs

In Kooperation mit der Berkenkamp-Stiftung schrieb die Bezirksregierung Münster auch in diesem Jahr wieder den Schülerwettbewerb Deutsch : Essay aus.

Vom Kapu nahmen daran Celine Somsen, Katharina Thier und Malin Hormann teil (alle Schülerinnen der Jgst. Q1). Ihre erfolgreichen Einsendungen finden sich rund um diesen Beitrag. Schaut doch mal rein – es lohnt.

Celine und Katharina haben einen Essay zum Thema „Buchversunken“ verfasst, Malin machte sich ihre Gedanken zu dem Lichtenberg-Zitat: „Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.“

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass Katharina Thier zu den zehn Preisträgern des Wettbewerbs gehört und eingeladen worden ist, vom 24. Bis 27. Oktober 2016 an einem Literaturseminar im Deutschen Literaturarchiv in Marbach teilzunehmen: Herzlichen Glückwunsch!!!  

Sebastian Sczesny
(für die Fachschaft Deutsch)
Buchversunken
(von Katharina Thier) Wenn ich auf mein relativ kurzes Leben zurückblicke, kann ich sagen, dass es nur sehr wenige Dinge geschafft haben, meine Aufmerksamkeit länger als ein Jahr zu fesseln. Vielleicht ist das einfach normal, in einer Gesellschaft, die so viele Beschäftigungsmöglichkeiten hat, dass irgendwann nichts mehr interessant oder gar besonders zu sein scheint, oder es ist einfach ein negativer Charakterzug, den man nur bei mir finden kann. Aber ich erinnere mich genau daran, wie neidisch ich auf meine Freunde war, die es  geschafft haben, jahrelang an einer Passion oder einem Hobby festzuhalten, ohne jemals das Interesse zu verlieren. Ich war schon immer das genaue Gegenteil:
„Es ist unmöglich die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.“
 
(von Malin Hormann) Dieses Zitat von Lichtenberg scheint erst einmal einfach zu verstehen. Man kann nicht die Wahrheit sprechen, ohne jemanden damit zu verletzen. Doch was bedeutet Wahrheit? Die Wahrheit ist das Gegenteil einer Lüge. Soweit – so gut.
Ab welchem Punkt lügt der Mensch? Für einige gehört das Verschweigen bestimmter Begebenheiten oder unangenehmer vergangener Handlungen zum Lügen, für andere beginnt eine Lüge erst, wenn der Gegenüber gezielt Unwahrheiten erzählt. Oft sprechen Menschen die Wahrheit nicht aus, oder verstecken sie hinter einer Lüge, um sich zu schützen.
Buchversunken
(von Celine Somsen) „Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken“ 1. Dieses Zitat des deutschsprachigen Schriftstellers Hermann Hesse, lässt mich zu dem Schluss kommen, dass das Lesen zur kurz kommt, weil die Zeit für sonstige Aufgaben einen sehr großen Zeitraum in unserem täglichen Rhythmus einnimmt.
Buchversunken

Wenn ich auf mein relativ kurzes Leben zurückblicke, kann ich sagen, dass es nur sehr wenige Dinge geschafft haben, meine Aufmerksamkeit länger als ein Jahr zu fesseln. Vielleicht ist das einfach normal, in einer Gesellschaft, die so viele Beschäftigungsmöglichkeiten hat, dass irgendwann nichts mehr interessant oder gar besonders zu sein scheint, oder es ist einfach ein negativer Charakterzug, den man nur bei mir finden kann. Aber ich erinnere mich genau daran, wie neidisch ich auf meine Freunde war, die es  geschafft haben, jahrelang an einer Passion oder einem Hobby festzuhalten, ohne jemals das Interesse zu verlieren. Ich war schon immer das genaue Gegenteil:
So schnell ich auch Feuer und Flamme für etwas war, so schnell wandte ich mich dem nächsten, dem neueren Hobby zu. Bis zum heutigen Tag habe ich also meine Interessen gewechselt wie meine Schuhe. In der einen Woche war ich begeistert von Kalligraphie, in der nächsten lernte ich den Namen jedes einzelnen Knochens im menschlichen Körper auswendig, und als das zu langweilig wurde, beschäftigte ich mich mit der asiatischen Küche und moderner Kunst.
Umso überraschender ist es deshalb wahrscheinlich, dass eine Sache es geschafft hat, nie ermüdend, oder uninteressant zu werden, und zwar schon seit fast zehn Jahren. Und glauben Sie mir, für eine Sechzehnjährige ist das eine ewig lange Zeit. Seit ich die ersten Buchstaben zusammensetzen konnte, hat mich das Lesen fasziniert, und über die Jahre hinweg sind viele Dinge gekommen und gegangen, aber diese Faszination ist immer bei mir geblieben. Die unendlichen Kombinationen der Buchstaben, welche dann zu Wörtern, Sätzen, Kapiteln und schließlich Geschichten werden, haben mich von Anfang an gefesselt, und seitdem auch nicht mehr wirklich losgelassen.
Aber ist das wirklich eine Überraschung? Vielleicht ist es eine sehr naive Vorstellung von der Welt, aber erwartet man als Kind nicht, dass alles auf eine gewisse Art und Weise Sinn ergibt? Ich soll in ein paar Jahren erwachsen sein, und selbst ich warte noch darauf, dass die Welt endlich anfängt, an Bedeutung, und vielleicht auch an etwas Größe zu gewinnen. Und meiner Ansicht nach spiegeln Bücher diese Naivität, die manchmal eventuell auch in Erwachsenen zum Vorschein kommt (ich würde es schließlich nicht wissen) wieder. In Büchern gibt es keine Zufälle, die Vorgänge auf den begrenzten Seiten hängen zusammen, sie haben eine Bedeutung. Und auch wenn das alles unglaublich utopisch ist, denke ich, dass jeder sich mindestens einmal im Leben gewünscht hat, es wäre auch in der Realität so. Wir müssen wohl alle für einen kurzen Moment zum Träumer werden und uns wenigstens vorstellen, wir wären der Hauptcharakter irgendeiner Geschichte, denn niemand kann sein gesamtes Leben Realist bleiben, oder wenigstens kann ich mir das nicht vorstellen.
Ich glaube, dieses Verlangen wichtig zu sein und einfach eine Rolle zu spielen, nicht nur in Fantasy-Epen mit Happy End, sondern überhaupt im Leben, haben wir alle, und in Büchern findet sich dieses Verlangen wieder. Die Charaktere sind alle bedeutend für das Geschehen, jeder hat eine Funktion, wenn auch eine negative oder grausame, und das ist vielleicht genau das, was wir uns für unser eigenes Leben wünschen: Unseren eigenen Platz in der Welt zu finden, etwas, dass die Charaktere in Büchern uns alle weit voraus haben.
Deshalb ist es wohl auch so leicht, in Büchern zu versinken, in all den Helden, Schlachten und der Magie, bis man irgendwann aus dem Ozean herausgefischt wird, und merkt, dass es viel wichtiger ist, einen gutbezahlten Job zu finden, als jeden Tag die Welt retten zu wollen. Doch wenn Bücher wirklich so weit von der Realität entfernt sind, sind sie dann nicht irrelevant? Was will man damit erreichen, Bücher zu lesen, nur um dann nachher von der wirklichen Welt enttäuscht zu werden?
Obwohl mir solche Dinge oft durch den Kopf schwirren, denke ich, dass es nicht darauf ankommt, ob die Bücher die man liest, der Realität entsprechen oder nicht. Nicht alles muss wirklich sein, um einen Einfluss auf uns zu haben. Als ich vor fünf Jahren ein Buch über die Heldentaten eines Hobbits gelesen habe, war ich nicht wirklich auf dem Schlachtfeld, auch wenn ich mich so gefühlt habe, aber das ist gar nicht der Punkt. Ich habe mit zehn Jahren etwas gelernt, über Mut, Aufopferung, Freundschaft und die Idee, dass das Gute am Ende immer siegen wird. Das mag sich zwar außerhalb der Seiten nie als wahr erweisen, aber für einen Moment, als ich nicht mehr nur in meinem Bett lag, sondern gegen einen Drachen gekämpft habe, war es für mich wahr, für mich ganz allein. Und in den hunderten von Kämpfen, die in meinen Büchern gefolgt haben, habe ich etwas mitgenommen. Ich bin zu dem geworden, der ich heute bin, nicht nur durch meine Eltern, meine Freunde, oder mein Umfeld, sondern auch, weil diese hunderte von Büchern, und hunderte von kurzen Leben, die ich somit gelebt habe, mir gezeigt haben, dass es mehr da draußen gibt, als mein eigenes Leben. Und wenn das zu auch nur einer guten Tat geführt hat, kann man dann wirklich sagen das Bücher realitätsfern sind? Sie stellen vielleicht nicht die Realität dar, aber ich denke sie beeinflussen die Menschen, die letztendlich die Realität beeinflussen können.
Diese Gedanken sind natürlich alle furchtbar von meiner eigenen Liebe zu Büchern beeinflusst, und wenn man selbst stundenlang in Büchern versunken ist, wenn auch nur um Zeit totzuschlagen, gesteht man sich wohl nicht besonders  gerne ein, dass man seine wertvollen Minuten eventuell verschwendet haben könnte. Letztendlich hat dieses Verlangen nach Sinn und Bedeutung, welche ich nur in Büchern finden konnte, indirekt dazu geführt, dass mich andere Hobbys nie wirklich lange zufrieden stellen konnten, dass mir nichts wirklich gereicht hat, weil meine Vorstellungen von dem, was sein könnte, so groß waren, dass sie sich langsam außer Reichweite des Möglichen bewegten. Vielleicht ist dieser Ozean, in dem man versinkt, also nichts Gutes, und die Realität, in die man herausgefischt wird, ist das Licht, welches man einfach nicht sehen wollte. Es muss schließlich einen Grund dafür geben, dass viele Kinder immer wieder zu hören bekommen, dass sie nur noch in ihrer eigenen Welt leben, und endlich das Buch zur Seite legen sollen. Könnte es nicht genauso naiv und kindisch sein, zu denken, Bücher und Geschichten beeinflussten indirekt unsere Welt, wenn man eigentlich schon lange im Meer der Geschichten versunken ist, und schon so weit nach unten gezogen wurde, dass man nicht mehr weiß, wo die Wasseroberfläche  ist?
Vielleicht hindert all das uns daran, in der echten Welt Fuß zu fassen, weil wir anfangen in den ewigen Buchstabenkombinationen zu leben, anstatt das zu sehen, was direkt vor uns ist. Und vielleicht sind all die Werte und Grundsätze, die Bücher den Lesern vermitteln wollen einfach hinfällig, nicht nur weil sie nicht die Realität darstellen, sondern weil sie den Leser aktiv daran hindern, die Realität überhaupt sehen zu wollen.
Das Geschichten dem echten Leben durchaus gerecht werden, das echte Leben aber nicht das gleiche für die Geschichten tun kann, ist für mich bis jetzt ein unerschütterlicher Fakt gewesen, bestimmt weil ich in meinem Leben noch nicht wirklich viel Spektakuläres erlebt habe, und mir die Weisheit und die Jahre fehlen, um solche Dinge ernsthaft bewerten zu können. Aber ist es nicht traurig, zu denken, nur fiktive Welten würden echte Schönheit und Bedeutung in sich tragen? Wenn man darüber nachdenkt ist es nicht nur traurig, sondern auch schlichtweg nicht die Wahrheit. Alles was wir lesen, ist inspiriert durch unsere Realität, und nicht durch einen fernen Ort, den wir niemals zu Gesicht bekommen werden. Ich denke, man braucht ein wenig Zeit, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, und erst dann kann man aus dem Ozean der Geschichten herauskommen, und darin schwimmen, ohne versinken zu müssen. Nur weil wir die Schönheit, und die Bedeutung im Leben bis jetzt nur in Büchern gefunden haben, heißt das nicht, dass sie nicht irgendwo da draußen ist, es bedeutet sogar, dass sie irgendwo da draußen sein muss, denn wie sonst könnte man in einem Buch davon lesen, dass seinen Ursprung in genau dieser Welt hat?
Am Ende kann ich nur sagen, dass es sowohl gut, als auch schlecht sein kann, in Büchern zu versinken, wie in einem ewig großen Ozean. Obwohl ich es hasse, nicht wirklich Stellung beziehen zu können, und eigentlich den Standpunkt vertrete, eine klare Entscheidung sei immer die beste, gibt es anscheinend doch Themen, auf die man keine endgültige Antwort finden kann. Es hängt letztendlich alles von der Person ab, die liest, denn am Ende entscheidet man sich wohl selber für oder gegen das metaphorische Ertrinken im Meer der Geschichten. Aber nur weil manche die Wellen als gefährlich ansehen würden, heißt das ja nicht, dass sie nicht trotzdem wunderschön sind, und man keine Angst haben muss, zu weit herunter zu sinken, solange man genau weiß, wo die Oberfläche ist. Es ist, wie schon gesagt, wichtig zu schwimmen, und ein Gleichgewicht zu finden. Denn Bücher ändern letzten Endes nichts an unserer Situation, aber sie ändern uns selbst, wenn auch nur zu einem Bruchteil, und ihre Bedeutung zu unterschätzen, ist daher in meinen Augen mehr als dumm. So sehr sie uns vielleicht auf den Grund des Meeres ziehen, so sehr können sie uns nämlich auch die Stärke geben, das Licht sehen zu wollen, um selbst nach Größe und Moral zu suchen, anstatt bis in alle Ewigkeit nur darüber zu lesen.

17.05.2016
Katharina Thier
„Es ist unmöglich die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.“

Dieses Zitat von Lichtenberg scheint erst einmal einfach zu verstehen. Man kann nicht die Wahrheit sprechen, ohne jemanden damit zu verletzen. Doch was bedeutet Wahrheit? Die Wahrheit ist das Gegenteil einer Lüge. Soweit – so gut.
Ab welchem Punkt lügt der Mensch? Für einige gehört das Verschweigen bestimmter Begebenheiten oder unangenehmer vergangener Handlungen zum Lügen, für andere beginnt eine Lüge erst, wenn der Gegenüber gezielt Unwahrheiten erzählt. Oft sprechen Menschen die Wahrheit nicht aus, oder verstecken sie hinter einer Lüge, um sich zu schützen.
Dieser Schutz jedoch ist nicht grenzenlos, meist nur von kurzer Dauer und bringt oft ein bedrückendes Gefühl von Schuld mit sich.
Kleine Lügen, wie diese über das eigene Gewicht scheinen auf den ersten Blick keinen zu verletzen, doch bei näherer Betrachtung fällt einem auf, dass sie auf eine innere Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper zurück zu führen sind und somit dem Selbstbewusstsein schaden.
So kann beinahe jede Lüge auf negative Handlungen oder Wahrnehmungen zurückgeführt werden.
Einem jeden von uns sollte bewusst sein, dass Unwahrheiten massiv der Beziehung zwischen zwei Menschen schaden können. Sie schwächen die Vertrauensbasis, auf der zwischenmenschliche Verbindungen ruhen. Sie können einen Riss in eine mühsam aufgebaute Schicht schlagen, welche es gewohnt ist nur mit Samthandschuhen angefasst zu werden.
Schon federleichte Lügen sind eine Belastung für unser Vertrauen. Wer mit Sand wirft greift früher oder später womöglich zu einem Stein. Wer weiß, ob mein Gegenüber mich also schon einmal belogen hat? Und wer kann mir sagen, ob jetzt vorherige Hemmungen von dieser Person abgefallen sind?
So viele Punkte sprechen dagegen, eine oder gar mehrere Personen zu belügen, was bringt also den Menschen dazu, dies überhaupt zu tun?
Ich sehen Lügen als Fluchtversuche, wie sie bei Tieren durch Instinkte ausgelöst werden. Handlungen, die es Wert sind, verschwiegen oder verleugnet zu werden, bringen meist Konsequenzen mit sich, welche der handelnden Person unangenehm sind.
Jedoch bin ich der Meinung, dass es oft einfacher wäre zu seinen Taten zu stehen, als vor ihnen zu fliehen. Manchmal sind die Folgen gar nicht so drastisch, wie man sie sich vorstellt.
Hier greife ich gerne auf die Tierwelt zurück.
Fluchttiere, wie Pferde rennen teilweise bei dem kleinsten Geräusch schon los, sehen sie allerdings, dass keine Gefahr lauert, dann entspannen sie sich wieder.
So stelle ich mir diese kleinen Lügen vor. Um einer Bedrohung zu entgehen, welche eventuell gar nicht existiert, rennen wir blindlings vor ihr weg.
Wegen der paar Kilos, welche man bei der Angabe seines Gewichts verschwiegen hat, würde man von niemandem verurteilt und bei der Frage, ob man den Müll raus gebracht hat, wäre es deutlich einfacher zuzugeben, es noch nicht getan zu haben und darauf hin in Ruhe jenen raus zu stellen, anstatt bei einer geheimen und gehetzten Aktion mit dem Müllsack nach draußen zu rennen.
Viele Menschen sehen Lügen als Rechtfertigung für kognitive Dissonanz.
„Kognitionen sind Erkenntnisse des Individuums über die Realität. Einzelne Kognitionen können in einer Beziehung zueinander stehen. Kognitive Dissonanz entsteht, wenn zwei zugleich bei einer Person bestehende Kognitionen einander widersprechen oder ausschließen.“1
Das heißt: Werden die Erwartungen des Menschen nicht erfüllt, weil er eine falsche Entscheidung getroffen hat fühlt er sich schlecht, oder er ist sich bewusst, dass seine Handlung schlecht ist, aber rechtfertigt sich notdürftig.
Die erste Variante tritt zum Beispiel bei dem Kauf eines neuen Schuhs auf, auf den man sich wochenlang gefreut hat, aber sobald man diesen stolz in der Öffentlichkeit trägt, hört man nur noch von Menschen, welche diese Schuhe hatten, die völlig unzufrieden sind. Der Schuh gehe nach wenigen Tagen kaputt, heiße es, die Marke sei sowieso schon lange aus der Mode und diese Farbe wäre inakzeptabel.
Was macht der verunsicherte Käufer nun, nachdem er vielleicht sogar schon eine kaputte Stelle an der Seite des Schuhs gefunden hat und sich die Zweifel als richtig erwiesen haben? Er versucht sich die Lage schön zu reden.
Die zweite Variante trifft oft auf Raucher zu. Sie wissen, dass ihre Sucht der Gesundheit schadet,  aber rechtfertigen sich mit dem Verlangen, dass sie verspüren. Die Konsequenzen spüren sie meistens auch erst später und der Raucher kann sie in dem Moment, in dem er sich die Zigarette anzündet, verdrängen.
Hier treffen Vorstellung und Realität zusammen und lösen Enttäuschung aus. Die Person, welche handelt, versucht die falsche Entscheidung zu rechtfertigen und steht am Ende vielleicht vor eigenen Argumenten, welche völlig aus der Luft gegriffen sind.
Der Mensch belügt sich also einmal mehr selbst und / oder andere, damit ihn die Folgen seiner Handlung mental nicht so hart treffen, als eine Art Selbstschutz.
Stellen wir uns also bevorstehende Anschaffungen oder Begebenheiten anders vor, als sie letztendlich geschehen, so versuchen wir, diese im Nachhinein verherrlicht darzustellen.
All das hat viel mit dem Fluchtinstinkt gemein, welchen ich vorher beschrieb. Im Endeffekt ist es für mich in den meisten Fällen ein und das selbe Phänomen.
Aber der Mensch belügt nicht nur andere Leute, sondern auch sich selbst. Von Zeit zu Zeit versteckt das Bewusstsein sogar Erinnerungen vor dem Menschen, wenn dieser womöglich noch nicht dazu bereit wäre, mit ihnen weiter zu leben. Dies kann man zum Beispiel bei Unfallopfern beobachten, wenn sie unmittelbar nach dem Unfall eine Amnesie erleiden. Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Unterbewusstsein uns in jenem Fall vor uns selbst schützen will und um das zu bezwecken baut es eine Art Käfig aus Lügen in unserem Kopf auf.  
An einem Sonntag vor ca. zwei Wochen entdeckte ich mein inneres Lügengebilde selbst.
Es war zuerst ein ganz normaler Tag, ich schlief lange und auch als ich gegen elf Uhr aufstand war noch alles in Ordnung. Ich machte Sport, fütterte unsere Pferde, lernte für die Matheklausur, die für Montag anstand und bereitete mich darauf vor, den Nachmittag auf dem Sofa zu verbringen und mir einen x-beliebigen Film anzusehen.
Als ich in unser Haus kam, erzählte mir meine Mutter, dass der Hund einer Freundin unserer Familie mit einer Verletzung an den Rippen in eine Tierklinik musste.
Ich hatte eine sehr enge Bindung zu dem Tier. Er war erst drei Jahre alt und als er noch ein Welpe war, waren seine Besitzer, welche enge Freunde meiner Familie sind, in unsere Nachbarschaft gezogen.
Da wir so gut befreundet waren unternahmen wir oft was zusammen und das kinderlose Paar brachte regelmäßig den großen belgischen Schäferhundmischling mit, sodass es mir leicht fiel eine Bindung zu dem Tier aufzubauen.
Ein Wochenende lang lebte ich sogar in der Wohnung des Paares um auf den Hund aufzupassen, während sie bei ihrer Familie am anderen Ende von NRW übernachteten. Ich fütterte ihn und ging mit ihm auf Spaziergänge, übernahm also Verantwortung für das Tier und auch außerhalb dieses Wochenendes besuchten er und seine Besitzerin uns oft ein Mal pro Woche.
Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass mein Verhältnis zu ihm fast so eng war, wie das zu meinen eigenen Hunden.
Dementsprechend hart traf mich die Nachricht seines Todes.
Er war im Wald, voller Enthusiasmus und stürmisch, wie er nun einmal war mit hoher Geschwindigkeit in einen spitzen Ast gesprungen. Aus der Wunde, die jener hinterließ strömte Luft und in der Tierklinik wurde festgestellt, dass der Ast seine Lunge durchbohrt hatte. Er erlitt einen Kreislaufzusammenbruch während der Not-O.P., in welcher das Organ genäht werden sollte und überstand den Eingriff nicht.
Ich bin am Sonntagabend mit in die Tierklinik gefahren, um ihn abzuholen. Die bevorstehende Mathearbeit rückte in eine der hintersten Ecken meines Kopfes und ich begann über mein Leben und das Leben allgemein nachzudenken.
Meiner Vorstellung nach baut sich im Kopf des Menschen (ich vermeide den Begriff Gehirn, dafür ist mein Beispiel deutlich zu bildhaft) ein großer silberner Käfig, mit bedrohlichen roten Ornamenten auf und in der Mitte der Käfigs sitzt die Wahrheit.
Sie würde dem Menschen gerne mitteilen, dass er nicht gefahrlos durchs Leben gehen kann. Sie würde dem Menschen gerne erklären, dass er keine Ausnahme ist und dass der gute Freund: „So etwas passiert anderen, aber doch nicht mir!“ nur von den Wärtern vor dem Käfig erfunden wurde, damit seine Seele nicht angegriffen wird, weil der Mensch nicht durchs Leben gehen kann, wenn er sich mit dieser Absurdität, nicht unverwundbar zu sein, auseinander setzen muss.
Die Wahrheit schreit ganz laut und manchmal, in Momenten, in denen der Mensch verletzlich und schwach ist nimmt er ihre Stimme wahr. Langsam sieht er sich um, bis er das Lügengebilde in Form des Käfigs entdeckt. Die Wärter sind in diesen Momenten damit beschäftigt, andere Bereiche im Inneren des menschlichen Bewusstseins zu stabilisieren und so kann der schwache Mensch manchmal sogar bis zum Rande des Käfigs gelangen, behutsam die Gitter umklammern und der Stimme der Wahrheit lauschen. Besorgt um den Menschen und sein Wohlbefinden, jedoch kein Freund der Lügen, die sie in Zaum halten erklärt die Wahrheit dem Menschen, dass die Ängste, die er so gerne einfach verdrängen möchte, gar nicht so abwegig sind.
Denn es kann jeden Moment mit uns vorbei sein und es kann jeden Augenblick ein Unglück passieren, dass uns aus unserer Vorstellung der Unverwundbarkeit reißt.
„Du bist keine Ausnahme“, flüstert die Wahrheit und streicht dem Menschen übers Gesicht. „Du darfst dein Leben nicht einfach wie den Fernseher einschalten und mal gucken was passiert. Du musst etwas dafür tun um glücklich zu sein, die Freude im und am Leben schwebt dir nicht einfach zu, wie in der Magnum-Werbung, wo die schlanken Frauen ein riesiges Eis am Stiel aus der Luft fischen und ohne Bedenken essen.
Im wahren Leben musst du etwas dafür tun, dass du dem Erfolg nahe kommst und im wahren Leben kannst du dich nicht auf dich als „Ausnahme“ verlassen. Keiner von uns ist eine Ausnahme und jeder von uns kann eines Tages aus dem Leben gerissen werden.“
Nach einiger Zeit, wenn sich die Wahrheit wieder zurückzieht, um den Menschen nicht irreversibel zu verletzen kommen die Wärter zum großen Käfig zurück und ziehen jenen von ihm weg.  
Sie können jedoch die Offenbarung nicht ungeschehen machen und der Mensch wird noch einige Zeit über die Information, die er erhielt nachdenken.
Ich erreichte die Gitterstäbe meines eigenen, inneren Lügengebildes als ich den leblosen Körper meines felligen Freundes in das vorher geschaufelte Grab trug. Als ich noch ein mal über sein kaltes Fell strich erklärte mir die Wahrheit gerade, dass auch ich nicht unverwundbar sei, dass so ein Schicksal ebenso gut meine Familie, Freunde oder mich selbst ereilen kann, wenn ich gerade nicht hinsehe oder damit rechne.
Am Morgen steht man auf und alles ist gut und am Abend steigt man ins Bett, hat ein Grab ausgehoben und der Hund, neben dem man erst zwei Wochen vorher auf einer Couch, in einer Umgebung die Sicherheit signalisierte, eingeschlafen war, lebt plötzlich nicht mehr.
Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass die Lügen, die unser Kopf erbaut manchmal glücklicherweise dazu da sind, uns zu schützen und uns gar nichts Böses wollen.
Die Wahrheit tut nicht immer gut und ist nicht in jedem Falle eine Erlösung.
Ihre Auswirkungen erstrecken sich gelegentlich so weit, dass ein Mensch sie bis an sein Lebensende nicht verarbeiten kann.
Warum sind wir also nicht glücklich, dass wir mit der Fackel der alltäglichen Wahrheit nur den Bart eines anderen ansengen, anstatt sein Haus in Flammen zu setzen?

17.05.2016
Malin Hormann
Buchversunken

„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken“1. Dieses Zitat des deutschsprachigen Schriftstellers Hermann Hesse, lässt mich zu dem Schluss kommen, dass das Lesen zur kurz kommt, weil die Zeit für sonstige Aufgaben einen sehr großen Zeitraum in unserem täglichen Rhythmus einnimmt.
Viele Menschen sitzen tagein, tagaus vor dem Fernseher, Smartphone oder dem Computer. Wir haben keine Zeit mehr Bücher zu lesen, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, den ganzen Tag lang zu arbeiten und nach Erfolg zu streben. Nach Feierabend sind wir von unserem langen Arbeitstag so ausgelaugt, sodass uns die Lust fehlt, uns noch ruhig hinzusetzen, um ein Buch zu lesen. In unserem digitalen Zeitalter verlieren Bücher mehr und mehr an Bedeutung und Computerspiele und Spielekonsolen werden immer wichtiger. Wir verlieren dadurch die Bindung zu Büchern und driften weiter in die digitale Welt ab.
Anstatt sich die Zeit zu nehmen, im Freien ein Buch zu lesen, um draußen frische Luft atmen zu können, sitzen wir lieber vor dem Fernseher in einem dunklen Zimmer oder spielen stundenlang an unseren Spielekonsolen. Dies führt in erschreckender Weise, bei steigendem Konsum, immer mehr zu sozialer Abkapselung und Abhängigkeit.
Ein andere Art von Büchern sind E-Books, die der Verbraucher jetzt seit einigen Jahren anstelle von Büchern erwerben kann. Sie sollen uns die Last des Tragens erleichtern, in unserer Welt, in der Jeder stets auf dem Sprung ist und sich kaum Zeit für sich nimmt. Die Technik erlaubt es, dass wir hunderte von Büchern speichern können, ohne darauf angewiesen zu sein, ein dickes schweres Buch mitschleppen zu müssen. Auch kann ein solches E-Book zu jeder Gelegenheit mitgenommen und benutzt werden, sodass man auch unterwegs auf dem Weg zur Arbeit in Bus oder Bahn ein Buch lesen kann.
Wird jedoch ein Buch in einer Buchhandlung gekauft, hat man einen Gegenstand erworben, der das Bücherregal eines jeden füllt und wachsen lässt. Und jedes Mal, wenn wir unser Bücherregal anschauen, können wir in Erinnerungen schwelgen und vielleicht sogar ins Staunen geraten, wie viel Wissen wir uns schon durch das Lesen von Büchern angeeignet haben, aber auch was wir Spannendes erlebt haben, wenn wir an die Zeit zurück denken, als wir die Bücher gelesen haben.
Oftmals sind es diese besonderen Erinnerungen, die wir mit den Büchern verbinden, wenn sie zum Beispiel zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Kindheit oder zu besonderen Anlässen gelesen wurden. Außerdem kann echten Büchern das Alter, durch die vielen Gebrauchsspuren, angesehen werden und wir fragen uns, durch wie viele Hände das Buch schon gegangen ist und wer es schon alles gelesen hat. Jedes Buch hat durch diese Benutzung auch seinen ganz eigenen Geruch über die Jahre angenommen und hat somit seine ganz eigene Geschichte. Auch können Bücher an die Kinder und Kindeskinder vererbt werden, und die Wahrscheinlichkeit, dass es kaputt geht, ist eher gering.
Selbstverständlich gibt es in unserer heutigen Gesellschaft Menschen, die diese Dinge nicht wertschätzen, weil sie stets nur die neuesten und ungebrauchtesten Produkte besitzen wollen.
Jedoch kann man diesen Personen entgegensetzen, dass das Gefühl, wenn man ein       E-Book liest, trotz all dem nicht mit dem Lesen eines dicken, schweren Buches, dessen Gewicht man in der Hand hält, es aufschlagen muss, darin blättern kann und dem man die spannenden Geschichten förmlich ansieht, zu vergleichen.

In der heutigen Zeit sollten wir uns viel mehr Zeit für uns nehmen zum Beispiel, um Bücher zu lesen. Jedoch sollten wir uns auf das Buch einlassen können, um von der Handlung gefesselt zu werden. Dafür kann man ruhig, einmal am Tag oder auch immer dann, wenn es die Zeit zulässt, seine digitalen Geräte ausschalten und ihnen den Rücken zu kehren, damit wir uns ein spannendes Buch schnappen und ganz in diesem versinken, entspannen und auch zur Ruhe kommen können.
Dies ist ein wichtiger Punkt mit dem wir uns auseinander setzen müssen. Wir sollen in den Büchern versinken und in deren Welt eintauchen. Dabei ist es egal, ob wir einen Krimi, einen Thriller, einen Roman oder ein Fantasybuch lesen. Wichtig ist nur, dass wir die Handlung spannend finden und von dem Buch fasziniert werden, damit wir es pausenlos weiterlesen können.
Wir vergessen dann, was um uns herum geschieht, weil wir in eine andere Welt eintauchen, weg von Problemen, dem Stress des Alltags, und weg von elektronischen Geräten, die unseren jetzigen Alltag bestimmen.
Es hat doch bestimmt jeder schon einmal erlebt, wie man von einem Buch gefesselt war, in dessen Welt versunken ist. Das ist doch das Spannende und Tolle beim Bücher Lesen.
Man fällt in eine Art Trance, aus der man nicht mehr aufwachen möchte, weil einen dann die Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens wieder einholen. Ich möchte dann das Buch lieber gar nicht mehr aus der Hand legen und bin oftmals überrascht, wenn das Buch schon zu Ende ist. Ich wünsche mir in solchen Momenten oft, dass das Buch ewig weiter gehe, damit ich niemals aufhören müsse die spannende Handlung zu verlassen.

Oftmals identifiziere ich mich mit einem der Protagonisten und durchlebe seine Erfahrungen und seine Abenteuer. Ich tauche dann in eine andere Welt, die nicht wundervoller und oftmals auch nicht fantasievoller sein könnte, ein. Mit dem Bild vor Augen, welches die Protagonisten in ihrem äußeren Auftreten zeigt und was beschreibt, wie die Protagonisten in ihrem äußeren Umfeld agieren. Schauen wir uns dann zum Beispiel den Film an, der zum Buch erscheint, sind wir oftmals enttäuscht, weil die Personen den Vorstellungen nicht gerecht werden und auch die Art und Weise, wie sie Handeln, nicht mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen.
Darüber hinaus können wir ferne Orte bereisen, ohne wirklich da gewesen zu sein und andere Zeiten erkunden, ohne ein „langweiliges“ Sachbuch lesen zu müssen.
Durch das Lesen von Büchern kann nicht nur einen Ausgleich gefunden und in eine andere Welt eingetaucht werden, sondern wir erweitern auch unsere Sprachkenntnisse, die die Kreativität fördern. Wir lernen neue Menschen und Situationen kennen, indem man Bücher aus verschiedenen Genres liest. Außerdem werden wir auch mit dem Sprachstil verschiedener Autoren vertraut und stellen schnell fest, in welche Bücher wir gut versinken können, weil der Autor einen, durch seinen speziellen Sprachstil anspricht. Nebenbei wird durch das ständige Lesen auch noch der eigene Sprachstil verbessert.

Besonders Jugendliche können durch das Lesen von Büchern einen entspannenden Ausgleich von ihrem stressigen, digitalen Leben erfahren und endlich mal abschalten. Sie können sich entspannt zurücklegen und müssen an nichts anderes denken, als an die Handlung des Buches. Die Zeit bleibt stehen, und man fühlt sich wie in einem Paralleluniversum.
Bücher sind zudem durchaus eine Bereicherung für unsere Leben, weil sie Grenzen öffnen und verschiedene Menschen zusammenführen können, die die Gemeinsamkeit haben von Büchern gefesselt und fasziniert zu werden. Bei passenden Gesprächen tauscht man sich aus, erfährt Neues und bekommt dadurch auch noch eine erweiterte Sichtweise.
Jeder sollte sich häufiger bewusst machen, welche Dinge verpasst werden, wenn man lieber kontinuierlich vor dem Computer oder Handy sitzt, anstatt sich eine kurze Zeit des Tages zu gönnen, um zu lesen. Wir sollten uns immer ins Gedächtnis rufen, welche Erinnerungen mit dem Lesen von Büchern verbunden sind und uns fragen, welche Erinnerungen man im Gegensatz dazu mit dem X-Box-Spielen verbindet.

Als kleines Kind hatte ich oft das Ritual, dass mir meine Eltern, bevor ich ins Bett gegangen bin, noch etwas vorgelesen haben, damit ich besser einschlafen konnte. Ich bin oft schon während der Geschichte eingeschlafen, konnte aber häufiger, umso besser schlafen, weil ich von der Geschichte, die mir vorgelesen wurde, geträumt habe. Es wäre wünschenswert, wenn man dieses Ritual beibehalten könnte, sodass man auch im fortgeschrittenen Alter weiß, was es heißt, einen ruhigen und erholsamen Schlaf garantiert bekommen zu können.

Denn „ Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste“ 2 hat schon Heinrich Heine, einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, festgestellt.
Dieses Zitat fasst meinen Essay gut zusammen. Denn das Zitat beschreibt all das, was wichtig am Lesen ist. Man erschafft sich eine gewaltige Welt, in der man zur Ruhe kommen, ausspannen und so sein kann, wie man will, was in unserem heutigen Zeitalter sehr wichtig ist.

17.05.2016
Celine Somsen
 
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