Verabschiedung Marlis Hormann - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Kapu Sekretariat Marlis HormannEin Klassiker geht in Pension

Nach über 40 Jahren verabschiedet sich Frau Marlis Hormann in den Ruhestand

Eine in der Schweiz gefertigte Uhr ist nicht nur ein weltweit bekanntes Gütesiegel, sondern auch ein weltweit anerkanntes Qualitätsmerkmal. Schweizer Uhrwerke stehen für feinste Mechanik, absolute Zuverlässigkeit und höchste Präzision. Ihre Erfinder und Mechaniker arbeiten an den Uhren mit Leib und Seele und sie verstehen ihre Arbeit als kontinuierlichen Prozess in dem Streben nach Perfektion. So werden Schweizer Uhren und ihre Entwickler zu Klassikern.

Kapu Sekretariat Marlis Hormann
Frau Marlis Hormann vereinigte all diese Eigenschaften in einer Person und sie war das schweizer Uhrwerk am Kapu. Fast 42 Jahre arbeitete sie als Sekretärin des jeweiligen Schulleiters im Hintergrund. Dabei bestach sie durch ihre Zuverlässigkeit und Präzision, vor allem in ihrer Buchführung. An jede einzelne Abrechnung und die damit einhergehende detaillierte Auflistung aller einzelnen Posten stellte sie die höchsten Qualitätsansprüche. Ebenso wie an sich selbst: „Je weniger Fehler ich mache, und am besten mache ich gar keine Fehler in den Abrechnungen, desto weniger muss die Verwaltung im Generalvikariat verbessern“, ist ihre ebenso einfache wie nachvollziehbare Devise, wie sie ihre Arbeitshaltung beschrieb.

Kapu Sekretariat Marlis Hormann
Ihre Beständigkeit und Qualität ihrer Arbeit ist bis heute unübertroffen: „Frau Hormann hatte in den fast 20 Jahren, in denen ich mit ihr zusammenarbeiten durfte, nicht einen einzigen Fehler in ihren Abrechnungen. Das ist in der Summe der Jahrzehnte beeindruckend“, schwärmt Herr Kohnen (Schulleiter von 1998 bis 2017) noch heute von seiner direkten Mitarbeiterin. Genügsam und immer bescheiden ging Frau Hormann über vier Jahrzehnte ihren Aufgaben auf höchsten Niveau nach: präzise wie eine Schweizer Uhr.

Kapu Sekretariat Marlis Hormann
Es gibt aber ein Qualitätsmerkmal, das kein Uhrwerk der Welt besitzt, das aber unbedingt mit Marlis in Verbindung gebracht werden muss. Es ist ihre uneingeschränkte Loyalität gegenüber dem Kapu und es ist ihre Empathie gegenüber den Menschen, denen sie begegnet und für die sie sich immer Zeit nahm. All das hat sie für das Kapu noch wertvoller als die seltenste Schweizer Uhr werden lassen.

Kapu Sekretariat Marlis Hormann
Marlis Hormann (1954 geboren) ist ein Klassiker unserer Schulgeschichte und heute geht sie in ihre wohlverdiente Pension. Sie ist ein Unikat, das man nicht kaufen kann. Das macht sie unbezahlbar, vor allem für die Menschen, die Zeit mit ihr verbrachten und mit ihr zusammenarbeiten durften.

Wie gut aber, dass eine Schweizer Uhr gefühlt ewig läuft. Denn so bleiben Marlis auch nach ihrer Pensionierung noch viele viele Jahre, in denen sie geschmeidig und elegant wie ein hochwertiges Uhrwerk ihre freie Zeit genießen kann, auch wenn ihr der Abschied nach so vielen Jahren am Kapu schwer fällt: „Es ist wie so oft im Leben, es gibt ein weinendes und ein lachendes Auge“, fasste Frau Hormann ihre Gedanken der letzten Wochen zusammen. „Gerne habe ich am Kapu gearbeitet. Andererseits aber freue ich mich jetzt auf die freie Zeit, die ich mit Sicherheit viel an der frischen Luft verbringen werde. Ich würde zum Beispiel gerne einmal an den Comer See fahren oder nach Genf.“
Kapu Sekretariat Marlis Hormann
Vielleicht besuchst du uns ja noch einmal in der Schule und erzählst uns von deiner Zeit in der Schweiz – nach dem Besuch bei den dir so ähnlichen „Freunden“.

Das gesamte Kapu wünscht dir eine gute Reise und verabschiedet dich in dem guten Gedanken, dich kennengelernt und von dir gelernt zu haben. Vielen vielen Dank für die Zeit mit dir, liebe Marlis.

Eine gute Uhr muss nun einmal gehen.


02. Februar 2018, Sebastian Sczesny | Fotos: Volker Wulf und Sebastian Sczesny
 
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