Verabschiedungen - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Verabschiedung von Schulleiter Kohnen

Herr Kohnen erhält die Franziskusplakette des Kapu07.07.2017 - Nach 19 Jahren als Schulleiter unseres Gymnasiums geht eine Ära zu Ende: Hans-Dieter Kohnen wird mit einem feierlichen Gottesdienst in St. Georg und einem würdigen Festakt in unserer Aula verabschiedet.  
 
„Auf zu neuen Ufern“ war das Motto des Gottesdienstes, der gemeinsam von Dechant van Straelen und dem Geistlichen Rat des BGV Herrn Lübbers zelebriert wurde. Stark war vor allem die musikalische Gestaltung mit und durch Paula-Sophie, Josefine, Benjamin und Johannes!
 
Der Festakt in der Schule stand dann unter dem Leitgedanken „Und jedem Abschied wohnt ein Zauber inne“. Als Redner traten Herr Winkels, Dr. Middendorf (als Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im BGV), Herr Fischedick (Schulleiter Marienschule Münster), Herr Paffrath, Herr Waschki (Erster Stadtrat der Stadt Bocholt), unsere SV-Sprecher Rebecca und Niclas, Frau Wießmeier (Elternvertreterin), Herr Dieckhues (ehem. Vorsitzender des Förderkreises und ehem. Schüler) sowie Dechant van Straelen auf. Carsten Pesch zeigte seine Diaboloshow – immer wieder absolut klasse!

Kapu Verabschiedung Kohnen
Für Herrn Kohnen beginnt ab der übernächsten Woche nun eine etwas ruhigere Zeit, in der er sich vor allem um seine Familie und seine Enkelkinder kümmern möchte: „Es wird aber auch sicher Zeit zum Segeln bleiben. Auf zu vielen neuen Ufern also", freute sich Herr Kohnen auf seinen neuen Segelturn.  

Lieber Herr Kohnen, wir alle wünschen Ihnen und Ihren Lieben dafür viel Rückenwind und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Klaus Schepp wird neuer Schulleiter am Kapu

Zum 1. August 2017 tritt Klaus Schepp als neuer Schulleiter seinen Dienst an. Herr Schepp ist Lehrer für die Fächer Latein und Geschichte und kommt vom Pius-Gymnasium Coesfeld zu uns ans Kapu.
Kapu Verabschiedung„Ich liebe das Ende der Saison“

Das Kapu feiert Herrn Wulfs 40-jähriges Dienstjubiläum und verabschiedet sich von Frau Jungbluth-Flaßwinkel und Herrn Preuten

Am Freitag, den 3. Februar 2017, wurden unsere Kollegin Christa Jungbluth-Flaßwinkel und unser Kollege Henric Preuten nach 38 bzw. 36 Jahren am Kapu in einer feierlichen Verabschiedung aus dem aktiven Schuldienst entlassen.

40 Jahre Kapu

Kapu Jubiläum
Im Beisein des gesamten Kollegiums des St.-Josef-Gymnasiums sowie der Elternvertreter Frau Wießmeier und Herrn Bennemann und der Schülervertreterinnen um Jenna Möllmann und Rebecca Börger wurde in einer kleinen Feierstunde dem Deutsch- und Geschichtslehrer Herrn Wulf zu seinem 40-jähriges Dienstjubiläum gratuliert.
Kapu Jubiläum
„Ihre stringente und strukturierte Art, gepaart mit Ihrer treuen Pflichterfüllung sind seit vier Jahrzehnten wesentlicher Bestandteil unserer Schule. Dafür möchte ich mich im Namen des St.-Josef-Gymnasiums bei Ihnen bedanken“, hob Schulleiter Kohnen die Bedeutung Wulfs für die Schulgemeinschaft hervor. Herr Bennemann ergänzte die Gratulationen um schöne Erinnerungen seiner Abschlussfahrt mit Herrn Wulf entlang der Donau im Jahr 1985.  

„Bocholt? Das liegt doch hinter Holland!“

Kapu Verabschiedung
Das stand für unsere Kollegin Christa eindeutig fest, als sie von ihrer Referendariatsstelle am Kapu erfuhr. Bocholt sei vom Ruhrgebiet aus betrachtet einfach viel zu weit westlich – schon fast hinter Holland also. Ihre Begeisterung hielt sich Anfang Februar 1979 über die neue Umgebung also noch sehr in Grenzen. Das änderte sich in den nächsten Jahren aber kontinuierlich, was vor allem auch an den stets so tollen Schülern gelegen habe. „Unsere Schüler sind schon Nette“, bedankte sich Frau Jungbluth bei den Schülervertreterinnen für ihre empathische und stets aufgeschlossene Art in der unterrichtlichen Zusammenarbeit.

Kapu Verabschiedung
Daraufhin sangen die Fachschaften Englisch und Französisch ein Ständchen für Christa Jungbluth-Flaßwinkel. Unter der Begleitung von Herrn Paffrath und Herrn Gissing gingen sie in ihrem Text u.a. auf Christas Hobbys Joggen, Kochen und (mit einem leichten Augenzwinkern) auch die Schule ein.

Kapu Verabschiedung
Während der Fachschaftsvorsitzende Herr Neumann ihre Kollegialität, Ehrlichkeit und ihren Hang zur peniblen Sauberkeit betonte, bedankten sich die Schülervertreterinnen bei ihrer Englischlehrerin für ihre humorvolle Art, ihr Fachwissen und sahen in der intensiven Vorbereitung jeder einzelnen Unterrichtsstunde ein Vorbild für die eigene Arbeit: „Danke für die vielen Englischstunden mit Ihnen. Sie waren spritzig und witzig. Und wir haben viel von Ihnen gelernt.“

Kapu Verabschiedung
Frau Wießmeier schenkte Frau Jungbluth-Flaßwinkel als Dankeschön für ihre Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern eine Weltkarte für Ihre geplanten Reisen nach der Pensionierung. Verbunden mit dem Hinweis, dass es schön wäre, sie finde immer wieder den Weg zurück nach Hause. Denn schon lange liege Bocholt für Frau Jungbluth nicht mehr „hinter Holland“, sondern ist für sie zu einer zweiten Heimat geworden.

Die Franziskusmedaille Nr. 16/50 des Bischöflichen St.-Josef-Gymnasiums solle als Anerkennung für Frau Jungbluths christlich-soziales Engagement innerhalb der Schulgemeinschaft stehen, betonte Schulleiter Kohnen: „Ihr hoher Einsatz in den so korrekturintensiven Fächern Englisch und Französisch verbunden mit Ihrem offenen und direkten Auftreten ließen Sie zu einer sehr zuverlässigen Kollegin, und für viele von uns auch zu einer Freundin werden.“

Christa selbst verabschiedete sich von uns in ihrer unnachahmlichen Art: „Alles Gute und tschüss!“

„Die Situation ist da“

Kapu Verabschiedung
Herr Gissing, für die Fachschaft Latein, und Herr Wulf, für die Fachschaft Geschichte, verabschiedeten dann in sehr persönlichen Worten ihren langen Kollegen und Freund Herrn Preuten. Henric zeichne sich seit seinem ersten Tag am Kapu durch seine hohe Fachkompetenz, geschliffene Formulierungskunst und Heiterkeit aus, so dass es untereinander stets zu anregenden, tiefergehenden und sehr intelligenten Gesprächen kam. „Du hast nie dich selbst in den Vordergrund gestellt, sondern immer die Sache“, betonte Wulf in seinen Worten. „Das habe ich immer an dir geschätzt.“ Wulf und Preuten saßen seit 36 Jahren im Lehrerzimmer nebeneinander, „ohne dass einmal ein böses Wort gefallen ist.“

Kapu Verabschiedung
Schulleiter Kohnen überreichte Herrn Preuten die Franziskusmedaille 15/50 für „36 Jahre vorbildlichen Dienst an Bildung und Erziehung junger Menschen. Wir alle schätzen an Ihnen Ihren hintergründigen Humor, basierend auf einer humanistischen Grundeinstellung und Ihre gradlinige Art.“  
Kapu Verabschiedung

Auch Rebecca Börger bedankte sich bei ihrem langjährigen Klassenlehrer: „Ich werde Ihre kleinen Konzerte in den Klassenlehrerstunden vermissen. Ihre Lieder haben uns immer ein bisschen fröhlicher werden lassen. Danke für Ihre Ruhe und Gelassenheit, Herr Preuten.“

Wie aufs Stichwort ließ sich Henric dann auch nicht zweimal bitten und spielte für uns und alle Gäste Reinhard Meys „Ich liebe das Ende der Saison“, das „Schweinchenlied“ und „Zeugnistag“.

Henric selbst dankte uns allen für die Jahrzehnte, die er am Kapu unterrichten durfte. Dabei waren es vor allem drei Gründe, warum der bekennende Rheinländer dann doch 37 Jahre in Bocholt geblieben ist: „Die moderne Einstellung der Kapuziner, gepaart mit einem hohen gymnasialen Anspruch, unsere Schüler: Ihr seid simply the best! Sowie die Kollegen, aus denen auch Freunde geworden sind.“

Frei nach Konrad Adenauer war sie nun da, die Situation.

Ihr werdet der Schule fehlen. Entweder auf eure quirlige präsente Weise oder aufgrund der tiefenentspannten intelligenten Art.

Liebe Christa, lieber Henric, es war schön mit euch. Macht het jut!

Sebastian Sczesny

Verabschiedung von der stellvertretenden Schulleiterin, zwei Lehrern und dem Schulseelsorger

Am Donnerstag, 25.06.2015, wurden die stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Rademacher, die Lehrer Ernst Voß und Karl Zorn sowie der Schulseelsorger André Bösing aus dem Schuldienst am Kapu entlassen und im Rahmen einer Feierstunde durch das Lehrerkollegium verabschiedet. Auch die Elternvertreter Frau Holtkamp und Frau Wießmeier sowie die Schülervertreter Rebecca Börger, Stella Hüfing und Xenia Trillhose fanden freundliche Abschiedsworte und überreichten Erinnerungspräsente.


Mut zum pädagogischen Träumen:

Verabschiedung von Elisabeth Rademacher

Elisabeth Rademacher war 36 Jahre als Lehrerin für die Fächer Mathematik und Kunst am Kapu tätig und spielte seit 2002 als stellvertretende Schulleiterin das "schwierigste aller Instrumente: die zweite Geige". In seiner Abschiedsrede lobte der Schulleiter, Herr Kohnen, ihr außerordentliches Engagement, ihre Sachkenntnis und Präzision und ihr Talent zum "Querdenken", das oft neue Sichtweisen und Problemlösungen ermöglichte. Frau Rademacher habe nie den Mut zum pädagogischen Träumen verloren und "nur wer den Mut hat zu träumen, hat auch die Kraft zu kämpfen", zitierte Kohnen Paul Zulehner. Für ihre langjährige Arbeit und ihre große Einsatzbereitschaft am Kapu verlieh Herr Kohnen Frau Rademacher abschließend die Franziskus-Medaille Nr. 8 von 50.
Im Anschluss gab die Vertreterin der katholischen Schulen des Bistums Münster, Frau Draht, einen kurzen Überblick über den beruflichen Werdegang von Frau Rademacher und bedankte sich ebenfalls für ihr großes Engagement. Die Verabschiedung durch das Lehrerkollegium begann musikalisch mit dem Lied "Unsere Betty", das von einem musikalischen Trio als freie Interpretation des Stücks "Bruttosozialprodukt" humoristisch vorgetragen wurde und den unermüdlichen Arbeitseifer von Frau Rademacher zur "Steigerung des Lehrerleistungsproduktes" zum Thema machte. Die Fachschaften Mathematik und Kunst hatten sich mit "Bettys Übergangsmatrix" zahlreiche gute Ratschläge und Wünsche in Reimform für Frau Rademachers schulfreie Zukunft überlegt: "Komm immer wieder zu uns her und sei gewiss, wir freuen uns sehr". Auch Eltern- und Schülervertreter richteten noch Dankesworte an Frau Rademacher und lobten ihren respektvollen Umgang und ihre Einsatzbereitschaft für andere.

Die Abschiedsrede von Frau Rademacher selbst war nach Fontanes Ausspruch "Abschiedsreden sollen so kurz sein wie Liebeserklärungen" eine kurze Liebeserklärung an ihre Schule, das Kapu, und ihre Kollegen, die "Supermannschaft". Symbolisch gab Frau Rademacher schließlich ein kleines Modelltandem, das sie selbst zu Beginn ihrer Tätigkeit als stellvertretende Schulleiterin geschenkt bekam, an ihren Nachfolger, Herrn Winkels, weiter.
Eine besondere Überraschung erwartete Frau Rademacher noch im Anschluss an den Gottesdienst, der zum Schuljahresabschluss am 26.06.2015 abgehalten wurde: Die gesamte Schülerschaft säumte einen vorgezeichneten Weg, um Frau Rademacher auf ihrem letzten Gang zu ihrem Büro zu geleiten, während die Klassensprecher ihr Rosen überreichten.
V-O-S-S-phat - eine Erfindung mit Folgen: Verabschiedung von Ernst Voß

Ernst Voß unterrichtete 33 Jahre die Fächer Chemie und Biologie am Kapu. Herr Paffrath verabschiedete seinen Kollegen stellvertretend für die Fachschaften Chemie und Biologie, indem er noch einmal die wichtigste Erfindung von Herrn Voß zum Thema machte: das "Vossphat" (eine Verbindung aus Vanadium (V), Sauerstoff (O) und Schwefel (S), die nicht mit dem ansonsten bekannten Phosphat verwechselt werden sollte). Zentrale Auswirkungen durch die Einnahme des "Vossphats" seien eine Erhöhung der Gehirnleistung, eine Rauchentwöhnung und die Unterstützung einer Traumfigur. Leider müsse man aber auch mit einer Entfärbung der Körperbehaarung, einer Abnahme der Sehkraft und zunehmender Orientierungslosigkeit leben. Um trotz letztgenannter nie während eines Fahrradausflugs verloren zu gehen, überreichte Herr Furk im Namen der Fachschaften Biologie und Chemie Herrn Voß ein Fahrrad-Navigationssystem.
Die Eltern- und Schülervertreter lobten das Engagement von Herrn Voß im Bereich Kapu-Aktiv mit der Organisation der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften. Auch Herr Kohnen lobte den Einsatz von Herrn Voß im Bereich Kapu-Aktiv und bei der Betreuung der Facharbeiten und seine Ruhe und Gelassenheit. Mit dem Konfuzius-Zitat "Ist man in kleinen Dingen nicht beharrlich, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern." übergab Herr Kohnen Herrn Voß für seine Verdienste um das Kapu die Franziskus-Medaille Nr. 10 von 50.
Herr Voß selbst gab in seiner Abschiedsrede an, die Zeit am Kapu genossen zu haben und sich immer mit der Schule verbunden gefühlt zu haben. Er gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber "das lachende Auge überwiegt", da er sich auf den neuen Lebensabschnitt freue.

Countdown zum Ruhestand: Verabschiedung von Karl Zorn

Wie Herr Voß war auch Karl Zorn 33 Jahre als Lehrer am Kapu tätig. Er unterrichtete die Fächer Geschichte und Katholische Religion. Die Verabschiedung erfolgte zunächst musikalisch mit den Liedern "Über den Wolken" und das durch den Film "Das Leben des Brian" bekannte "Always Look on the Bright Side of Life". Herr Preuten und Frau Binding gaben an, Herr Zorn habe als Fachschaftsvorsitzender Geschichte Maßstäbe gesetzt und lobten sein Engagement für die deutsch-polnische Freundschaft vor allem im Rahmen des Polenaustausches. Beim von Herrn Paffrath vorgetragenen Mitmachgedicht wurde nachvollziehbar dargelegt, dass die Leistungen unseres Karls (Zorn) bedeutender sind als die anderer berühmter Namensvettern wie Karl Marx, Karl May oder Karl der Große: "Karl Zorn liegt vorn!". Die Fachschaften Katholische und Evangelische Religion hatten für Herrn Zorn einen persönlichen Countdown zum Ruhestand vorbereitet. Frau Störzer begann mit der Zahl 46414 (Postleitzahl von Rhede), ging schließlich über zu 1962 (Beginn des zweiten Vatikanischen Konzils) und endete zuletzt bei 0 (Unterricht).
Die Elternvertreter beschrieben Herrn Zorn als einen "gutmütigen Menschen mit sanfter Stimme", der jeden Menschen stets positiv angenommen habe. Die Schülervetreter lobten das Engagement von Herrn Zorn und seine Arbeit in der Schülerlotsenbetreuung.
Herr Kohnen nahm Herrn Zorn immer als ruhenden Pol in einer Flut an Meinungen und Diskussionen wahr, der Situationen in Ruhe und Klugheit überdenkt und sich eine eigene Meinung bildet. Herrn Zorn sei stets der ganze Mensch wichtig gewesen. Herr Kohnen verlieh auch Herrn Zorn die Franziskus-Medaille (Nr. 9 von 50) für sein großes Engagement am Kapu. Hierbei verwies er auf einen Ausspruch von Wilhelm von Humboldt: "Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist."
In seiner Abschiedsrede gab Herr Zorn an, dass er sich nun zunächst auf eine Reise nach Norwegen, die Heimat seiner Frau, freue und zukünftig verstärkt Zeit mit seinem Enkelkind verbringen werde. Der Schulgemeinschaft möchte er weiterhin verbunden bleiben.

Viele verschiedene Rollen: Verabschiedung von André Bösing


André Bösing war elfeinhalb Jahre als Schulseelsorger am Kapu tätig. Hierbei habe er nach Aussage von Frau Störzer viele verschiedene Rollen ausgefüllt. Diese übergab sie Herrn Bösing symbolisch in Form von beschrifteten Doppelkeksrollen - eine Anspielung auf die stets in Herrn Bösings Büro vorhandenen Süßigkeiten. Herr Bösing sei ein Notizenschreiber, ein Zuhörer, ein Entschleuniger im Schulalltag, ein Querdenker, ein Weltenbummler, ein Moderator und ein Menschenfischer gewesen, der die Schülerschaft stets angesprochen und einbezogen habe. Die Elternvertreter lobten, dass Herr Bösing auch für die Belange der Eltern immer ein offenes Ohr hatte, während die Schülervertreter feststellten, Herr Bösing habe "einen tollen Job gemacht". Sie überreichten ihm zur Erinnerung ein Plakat mit persönlichen Danksagungen der Schülerschaft auf Post-its. Herr Kohnen bedankte sich bei Herrn Bösing für sein großes Engagement nicht nur im Rahmen der Seelsorge, sondern auch bei der Gestaltung von Gottesdiensten und seinen zahlreichen weiteren "Rollen".
Herr Bösing gab in seiner Abschiedsrede an, nur ungern zu gehen. Den anwesenden Lehrern riet er, "nahe an den Schülerinnen und Schülern zu bleiben", "Franziskus im Herzen zu behalten" und "ihn selbst nicht zu vergessen".

Liebe Betty, lieber Ernst, lieber Karl und lieber André,
wir wünschen euch auf eurem weiteren Lebensweg von Herzen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Genießt die Zeit in euren jeweiligen neuen Lebensabschnitten und ihr wisst ja: "Kommt immer wieder zu uns her und seid gewiss, wir freuen uns sehr!"

Dr. Raphael Weiß

Quelle aller Fotos: Volker Wulf

„Until we meet again“


Am Freitag, 30. Januar 2015, wurde Erika Kastner im Anschluss an die Lehrerkonferenz aus ihrem Schuldienst entlassen und durch unser Kollegium sowie Eltern- und Schülervertreter verabschiedet. Unter der Leitung von Christoph Paffrath wollte sich auch der Da-Capu-Chor bei ihrem langjährigen Mitglied bedanken. Der Chor sang ein französisches und englisches Lied, schließlich unterrichtete Frau Kastner mehr als 30 Jahre die Fächer Französisch und Englisch am Kapu. „Until we meet again“ war der treffende Vers des irischen Segensgrußes, denn wir möchten Erika auch in den kommenden Jahren immer gerne wiedersehen.


Mehr als 30 Jahre heißt genau 33,5 Jahre, seit dem 4. September 1981. Und so verwies gerade Schulleiter Kohnen auf ihre „immer freundliche Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern und den Kollegen.“ In Anlehnung an Pater Roland erklärte Kohnen weiter, Unterricht sei bei Frau Kastner ein echtes Erlebnis gewesen, echte Leistung für ein gutes Ergebnis. Zudem hob er ihre „tolerante und gerechte“ Art hervor: „Du bist deinen Verpflichtungen stets nach Kräften nachgekommen. Zum Teil sogar darüber hinaus.“
Abschließend überreichte Kohnen Frau Kastner die Franziskusmedaille Nr. 7 von 50 für ihren langjährigen, ortstreuen Dienst am Bischöflichen St.-Josef-Gymnasium: „Liebe Erika, wir verabschieden dich als Kollegin und Freundin. Und wir wünschen dir für dich und deinen Mann in der Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit. Wir werden dich vermissen.“
Für die Fachschaft Englisch bedankte sich auch die Alterspräsidentin Christa Jungbluth; auf Englisch und in Anlehnung an die Eröffnungshymne „Pump and Glory“ aus „Night of the proms“, für Frau Kastners langjährige Verdienste um das Fach Englisch am Kapu (hier frei und pointiert übersetzt): „Danke für deine unermüdliche Arbeit bei uns. Genieße deine freie Zeit. Komm uns aber bitte gerne ab und an besuchen, wir würden uns sehr freuen.“

Ein Versorgungspaket der Elternvertreterinnen Frau Holtkamp und Frau Wißmeier, bestehend aus frischen Getränken und ausgewählten Kräutern, war das Dankeschön seitens der Eltern. Im Namen der Schülervertretung bedankten sich Stella Hüfing und Merle Terhorst.
„Mir wäre eine Verabschiedung ohne mich lieber gewesen. Mir fällt es schwer zu gehen. Im Nachhinein bin ich aber sehr froh doch gekommen zu sein“, leitete Frau Kastner ihre Worte an das Kollegium ein. „Denn ich hätte etwas verpasst. Ihr bereitet mir einen schönen Abschied, den ich sehr genieße.“

„Das eine Auge lacht, denn vorbei sind die Korrekturen. Das andere Auge weint, denn mir werden Unterricht und Kollegen fehlen. Nun aber freue mich auf die Zukunft, lädt sie doch zu neuen Taten ein“, blickte Erika mit ein bisschen Wehmut, aber auch voller Vorfreude in ihren Ruhestand.

Liebe Erika, wir wünschen dir Gesundheit und Gottes Segen. Pass in den kommenden Jahren gut auf dich auf und genieße deinen verdienten Feierabend - „until we meet again“.

Sebastian Sczesny

Frau Lanze und Herr Hespe werden verabschiedet

„Für jemanden eine Lanze brechen.“

04.07.2014 - Nach dem Gottesdienst und nach der Zeugnisausgabe durch die Klassenlehrerinnen und -lehrer und Tutoren war das Schuljahr 2013 / 2014 für das Lehrerkollegium noch nicht ganz beendet. Es wartete die letzte Dienstbesprechung des Schuljahres im Lehrerzimmer. In diesem Jahr stand vor allem die Verabschiedung von Frau Lanze im Mittelpunkt.

Zuvor wurde aber Herr Hespe verabschiedet. Seine Musikkollegen ließen es sich nicht nehmen, Herrn Hespe musikalisch für seinen Einsatz um das Kapu zu danken. Das eigens für diesen Moment zusammengestellte Blockflöten-Quartett (bestehend aus Herrn Paffrath, Herrn Tewes, Herrn Gissing und Frau Biermann) interpretierte „Zum Abschied viel Glück“ in den unterschiedlichsten Versionen: selbstverständlich für den „Kirchenmusiker“, aber auch für „Mozart- und Märchenfreunde“, in einer „amerikanischen“ und „spanischen“ Fassung sowie „für den Musiklehrer“, wie Herr Paffrath jeweils einleitend erklärte. Auch die Elternvertreterin Frau Kleta bedanke sich bei Herrn Hespe für seine unterrichtliche Arbeit und seinen Einsatz rund um den Da-Capu-Chor. Und Rebecca Börger zitierte ihren alten Musiklehrer mit dessen eigenen Worten, die sie aus seinem Musikunterricht immer für sich mitnehmen werde: „Wo man singt, dort lass dich ruhig nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder.“

Bei der Verabschiedung von Frau Lanze fiel es allen Beteiligten sichtlich schwerer die richtigen Worte zu finden. Obwohl die Danksagungen aufgeschrieben wurden, verwischten viele Tränen die freie Sicht auf die Notizen.

Herr Paffrath bediente sich eines mittelalterlichen Sprichworts, das kurz, aber pointiert zusammenfasst, welchen Stellenwert sich Frau Lanze in den letzten Jahren am Kapu im Kollegium, vor allem aber bei den Schülerinnen und Schülern durch ihre stets freundliche, immer aufmerksame und loyale Art erarbeitet hat. „Liebe Daniela, die Schüler würden für dich jede Lanze brechen. Leider verlieren wir dich, was wir sehr bedauern. Denn auch das Kollegium würde jede Lanze für dich brechen“, betonte der Vorsitzende des Lehrerrats.

Die Kollegen Frau Leenen, für die Fachschaft Deutsch, und Herr Ehlen, für die Fachschaft Sport, bedankten sich ebenfalls bei ihrer Fachkollegin für ihre Arbeit und ihr höchstes Engagement am Kapu. Es falle grundsätzlich schwer jemanden zu verabschieden, denn man eigentlich gar nicht gehen lassen möchte.

Das galt auch für die Schülervertreterinnen Madeleine van Dielen, Rebecca Börger und Annika Just, die ihre Deutsch- und Sportlehrerin eigentlich gar verabschieden wollten; ihre „lustige Lehrerin“, die von allen Schülerinnen und Schülern aufgrund ihrer „konsequenten und fairen Art“ respektiert und akzeptiert wurde. Allen fiel es dabei sichtlich schwer, Frau Lanze gehen zu lassen.

Ebenso wie Frau Lanze selbst: „Wie ihr seht, ich gehe mit einem lachenden, vor allem aber mit einem weinenden Auge.“ Gerade den Schülerinnen und Schülern galt ihr Dank, von denen sie so viel gelernt habe. Aber auch ihr Tisch im Lehrerzimmer wurde nicht vergessen, denn hier saßen die Kolleginnen, auf die sie sich beruflich wie privat immer verlassen konnte. „Es war schön am Kapu, danke. Jetzt aber ist es Zeit für mich einen neuen Weg zu gehen.“

Liebe Daniela, auf deinem neuem Weg wünsche ich dir alles Gute. Und sollte ich einmal eine Lanze für dich brechen können, lass es mich wissen. Ich bin dann da. Danke für die schöne Zeit mit dir!


Sebastian Sczesny


 
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