Ziele des Sozialen Praktikums - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Ziele des Sozialen Praktikums in der EF

Am Ende der Jahrgangsstufe EF absolvieren die Schülerinnen und Schüler verpflichtend ein dreiwöchiges Soziales Praktikum.
Darin können die Jugendlichen

  • 1. je nach Wahl einen Einblick in die Lebensumstände junger, alter, kranker, gefährdeter oder behinderter Menschen bekommen. Diese Lebenssituationen sind in Familien oft nicht mehr vorzufinden, die Auseinandersetzung mit ihnen ist für die Gewinnung eines vollständigen Bildes vom Menschen jedoch von großer Bedeutung.

  • 2. außerhalb der Schule die Beziehung von Arbeitsanforderungen und Leistungsnotwendigkeit erleben und sich dabei anders als in der Schule erfahren.

  • 3. in der Praxis erleben, wie der Einsatz für andere Menschen zu einem sinnvollen und zufriedenen Leben beitragen kann.

  • 4. Selbstständigkeit durch die notwendige Eigenverantwortung für die Wahl der Stelle und die Übernahme von Verantwortlichkeit in der Aufgabe einüben; durch eine neue Tätigkeit neue Einblicke in die eigene Persönlichkeit bekommen und dadurch sich selbst besser kennen lernen.


Schwerpunkt unseres Projektes ist also die Begegnung mit dem Menschen: sei es die Direktheit der Kinder in Zorn und Freude und der Einblick in ihre Entwicklung und die dafür notwendigen Voraussetzungen; seien es die Gefühle und das Gesprächsbedürfnis kranker und alter Menschen oder das Erleben der Offenheit und Fröhlichkeit, die Menschen mit Behinderungen auszeichnet.

Die sozial-emotionalen Kompetenzen, die u.a. während dieser Zeit gewonnen werden können, seien kurz skizziert:

  • Unsicherheiten, Ängste und Ekelgefühle abbauen

  • Konflikte aushalten und schlichten

  • Vorbild sein, Ansprechperson / Begleiter sein

  • Randgruppen unserer Gesellschaft in den Blick nehmen

  • Empathie erlernen

  • eigene Grenzen erkennen – und aushalten

  • Dankbarkeit für die eigene Gesundheit und Zukunftsorientierung gewinnen

  • sich den Wert des Lebens bewusst machen

  • Achtsamkeit einüben

  • Verantwortung übernehmen


Zusätzlich können in den sozialen Arbeitsfeldern wichtige berufliche Erfahrungen gemacht werden, die immer und überall von Bedeutung sind, u.a.:

  • die Praxis von Teamarbeit kennen lernen

  • mit anderen kommunizieren müssen

  • pünktlich, zuverlässig und verschwiegen sein

  • einen langen Arbeitstag durchstehen

  • Erwartungen der „Betreuten“ und die der Fachkräfte mit den eigenen Möglichkeiten in Einklang bringen

  • sich zeitweise selbst die Aufgaben suchen zu müssen und nicht auf Anweisungen zu warten

  • Arbeiten zu bewältigen, die einen geringen oder keinen Spaßfaktor haben.


 
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