Orion-Projekt - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

UNTERRICHT > Projekte / Wettbewerbe
Wander- und Projektwoche 2018

„Orion-Projekt“ der Klasse 6

Die „Rasenden-Orion-Reporter“ berichten aus den Projekten unserer Wander- und Projektwoche
Kapu Fotoshow Orion-Projekt

Seit Jahren gehört das „Orion-Projekt“ zu den erfolgreichen Angeboten der Wander- und Projektwoche am Kapu. An insgesamt drei Schultagen vor den Sommerferien erfahren unsere Mädchen und Jungen ausgehend vom Sternenbild des Orion in ganz vielfältigen und weit gefächerten Angeboten eine ganze Menge über Geheimcodes und Geheimsprachen, typische Kennzeichen der griechischen Mythologie und Götterwelt, aber auch einen kreativen Umgang mit Orion in Tanz- und Theaterworkshops. Außerdem steht auch immer ein Besuch des Planetariums in Münster auf dem Programm.
Die „Rasenden-Orion-Reporter“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, euch darüber zu informieren. In diesem Jahr besteht das Reporterteam aus Hannah H. und Ella B. (aus der 6a) sowie Miriam P., Leonie L., Helena M., Noah E., Finn M., Luis S., Vincent H. und Luka K. (aus der 6d). Begleitet werden die Jungjournalisten von Leonie Seggewiß und Herrn Sczesny.
Geheime Botschaften
(Hannah H., Ella B., Vincent H., Luka K.)

Am 9. und 10. Juli haben wir uns mit dem Thema „Geheime Botschaften“ beschäftigt. Unser Ziel war es, „Geheime Botschaften“ sowohl zu entschlüsseln als auch zu verschlüsseln.
Dabei gab es verschieden Methoden: „Caesar Addition 1“, „Caesar Addition 2“, „Trithemius 1“ und „Trithemius 2“.
Nachdem wir die Techniken der geheimen Botschaften getestet und verstanden hatten, haben wir einen eigenen verschlüsselten Brief geschrieben, den unsere Freunde endschlüsseln sollten.
Dabei verwendeten wir eine der „Cesar-Methoden“, die so funktioniert: Wir mussten als erstes das Alphabet in eine Tabelle eintragen. Dann haben wir jeden Buchstaben um drei Buchstaben nach hinten geschoben. Den ermittelten Buchstaben haben wir schließlich darunter geschrieben.
Bei „Trithemius 1“ brauchten wir ein Feld, das mit Buchstaben gefüllt war, die sich in einer bestimmten Reihenfolge befanden: Auf der x-Achse war das Alphabet von Z bis Y aufgeschrieben, auf der y-Achse wiederum von A bis Z.
Man brauchte für diese Methode ein Schlüsselwort und eine verschlüsselte Botschaft. Wir haben jeweils den Anfangsbuchstaben des Schlüsselwortes auf der x- und auf der y-Achse gesucht. Diese haben wir dann verbunden und den Buchstaben, an dem sich die Geraden getroffen haben, markiert und so die Lösung ermittelt.
Jetzt können wir jederzeit geheime Botschaften verfassen – man weiß ja nie, wann wir diese Fähigkeit noch einmal gebrauchen können …

Weltbilder
(Miriam P., Leonie L., Helena M.)

In dieser Stunde haben wir uns drei Weltbilder angeschaut. Wir haben erfahren, dass man früher dachte, die Planeten würden sich um die Erde drehen. Dieses Weltbild nennt man „geozentrisch“, was bedeutet, dass die Erde im Mittelpunkt steht. Das stimmt aber nicht, denn die Sonne ist der Mittelpunkt des Sonnensystems; damit ist das „heliozentrische“ Weltbild gemeint. Das war ein Schock für die Menschen im Mittelalter – und für die Kirche.
Dann haben wir noch ein ziemlich schwieriges Quiz über die Stunde gespielt. So konnten wir das gerade Gelernte sofort anwenden; trotzdem konnten nicht immer aller Aufgaben gelöst werden.
In mehreren Texten haben wir viele verschiedene Wissenschaftler kennengelernt. Zum Beispiel Kolumbus, der beweisen wollte, dass die Erde rund und nicht flach ist. Deswegen hat er sich nach Westen aufgemacht, um dort Indien zu finden. Zudem spielten auch Aristoteles und Galilei und Newton eine Rolle. Newton ist der mit dem Apfel – ihr wisst schon, was wir meinen.
Die Arbeit rund um das Thema „Weltbilder“ hat uns viel Neues beigebracht.

Griechische Götter
(Noah E., Finn M., Luis S.)

Wir, die Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufe 6, haben im Unterricht zusammen mit Herrn Lömke das Thema „Griechische Götter“ bearbeitet. Zuerst lasen wir dazu gemeinsam einen Text. Darin ging es vor allem um die Entstehung der Götter.
Außerdem lernten wir den Stammbaum kennen. Zudem gab es eine Karte mit vielen wichtigen benannten Orten, welche in der griechischen Mythologie eine besondere Rolle spielten, zum Beispiel Delphi, das Zentrum der griechischen Welt.
Als nächstes mussten wir eine Reihe von Arbeitsblättern bearbeiten.  
Eines davon war zum Beispiel ein Kreuzworträtsel, welches mit den Namen der griechischen Götterfamilie ausgefüllt werden musste. Unter anderem gab es auch ein Arbeitsblatt, bei dem man den Stammbaum der Götter eintragen konnte. So heißt der Göttervater Zeus, wie ihr wisst. Zeus und seine Frau Hera zeugten sieben gemeinsame Kinder: Aphrodite (Liebe), Arthemis (Jagd), Apollo (Künste), Dionysos (Wein / Jugend), Hermes (Götterbote), Ares (Krieg) und den Gott der Schmiedekunst Hephaistos.
Zum Ende des Moduls durften wir uns noch unseren griechischen Lieblingsgott aussuchen und ihn auf einem weiteren Arbeitsblatt ausmalen.
Es kann ja nie verkehrt sein, sich in der griechischen Mythologie auszukennen. Denn das spielt im Unterricht immer mal wieder eine wichtige Rolle – oder in Kreuzworträtseln.

Columbus, die Sterne und der Quadrant
Luis S. und Finn M.

Unter den frei wählbaren Projekten der Jahrgangsstufe 6 gab es ein Projekt mit dem Titel „Columbus, die Sterne und der Quadrant“, welches von Herrn Huber begleitet wurde.
In dem Projekt ging es um die Reise des Columbus und insbesondere um die Navigation. Es wurde unter anderem geklärt, wie man vor 500 Jahren bestimmen konnte, in welche Richtung man segelt. Dazu wurde von den Schülern und Schülerinnen ein Quadrant gebastelt, wie ihn Columbus schon benutzte.
Es wurden außerdem viele wichtige Fragen geklärt, wie zum Beispiel: Wie konnte Columbus wissen, dass er nach Westen segelt?, oder: Warum hat er nicht nur mit dem Kompass navigiert?   
Jetzt haben wir noch ein paar Zitate für euch:     
Zitat von Herrn Huber:
„Ich mache dieses Projekt, weil es mich interessiert, wie jemand seine Ängste überwinden konnte, um viele neue wissenschaftliche Informationen zu bekommen.“
Und warum haben die Schüler das Projekt gewählt?
„Weil mich interessiert, wie die Menschen vor 500 Jahren navigiert haben.“
„Weil ich erfahren wollte, wie jemand damals so genau segeln konnte.“
Uns hat das Projekt gut gefallen, weil wir nun auch wissen, wie Columbus damals nach Amerika segeln konnte. Außerdem ist es sehr spannend, wie er die Strecke zurückgelegt hat.

Himmlische Backstube
Vincent H., Luka K., Noah E.

Bei dem Projekt „Himmlische Backstube“ haben die Kinder der Klassen 6b, 6c, 6d einige Plätzchen gebacken. Bevor dies aber geschah, mussten die Schüler erst einmal ein paar Vorbereitungen treffen. Zu dem gehört zum Beispiel Backbleche mit Backpapier belegen oder Teig anrühren. Dann ging es los, ein paar wenige Kinder gestalteten ihre Rezeptmappe, während andere schon mit den ersten Keksen anfingen.  
Die Köchin Frau Hovestädt erklärte uns, warum das Kapu dieses Projekt anbietet. Sie sagte, dass dieses Projekt den Kindern einen Einblick in die Welt des Backens geben soll. Ihr macht das Projekt Spaß, weil die Ergebnisse immer neu sind und es ihr Spaß macht mit Kindern zu arbeiten.
Herr Schepp bewertete die Kekse sogar mit einem „ausgezeichnet“.
Die Kinderköche sind Ole, Ben, Sturm, Jonas, Henri, Julius und Konstantin, wie auch ein paar Mädchen. Alle Kinder waren sich einig, dass das Backen großen Spaß macht. Ben und Ole teilten uns ihre Meinung zur Backstube mit. Ben meinte, dass ihm das Projekt gefällt und er es deswegen auch gewählt hat. Den rasenden Reportern gefiel dieses Projekt sehr gut.
Für unsere Leser haben wir extra noch das Rezept von den Mondsteinen oder auch Corncakes erfragt.

Die Zutaten sind: 250g Butter, 125g Zucker, 2 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 350g Mehl, Ein halbes Päckchen Backpulver, 100g Borkenschokolade, 150g Cornflakes
Butter mit Zucker, Eiern und Gewürzen sehr schaumig rühren. Das Mehl und Backpulver unterrühren. Schokolade und Cornflakes untergeben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen von dem Teig abnehmen und auf das Blech setzen. Jetzt nur noch das Blech in einen 170°C vorgeheizten Backoffen schieben und die Plätzchen zu einem hellbrauner Farbe backen lassen.

Himmlische Nähschule
Helena M., Leonie L, Miriam P.

In der Projektwoche wurden verschiedene Projekte angeboten. Eines davon war die Nähschule unter der Leitung von Frau Temmen und Frau Euting.
Es besuchten elf Kinder dieses Projekt, diese nähten u.a. Wolkenkissen, Monde, Sterne und Sternenbilder.

Wir befragten zwei Teilnehmerinnen, zum Beispiel Helena aus der 6d. Auf die Frage: „Warum hast du dich hierfür entschieden?“, antwortete sie: „In meiner Freizeit nähe ich gerne und ich mache gerne was mit anderen. Außerdem lernt man immer was Neues dazu.“
Auf die Frage: „Wie gefällt es dir?“, antwortete sie: „Mir gefällt es sehr gut und es macht viel Spaß.“ Außerdem fragten wir noch Frauke aus der 6a. Sie antwortete auf die Frage: „Warum hast du dich für dieses Projekt entschieden?“, „Weil mir nähen sehr viel Spaß macht und man sehr kreativ mit Stoff und Faden sein kann.“
Frau Temmen beantwortete uns ebenfalls zwei Fragen. Das Projekt bietet sie an, weil es ihr Spaß macht zu nähen und man viel fertiggestellt bekommt und das mit der Hand.
Unser Fazit lautet, dass dieses Angebot sehr spannend und kreativ ist und man auch frei arbeiten kann.

Wir gestalten einen Stern
Ella B. und Hannah H.

Wir haben uns beim Projekt Sterngestaltung, das von Herr Junk und Frau Gonzales geleitet wurde, umgesehen.
Dabei ging es viel um Kreativität und darum, dass man sein eigenes Ding machen sollte. Hierbei gab es nur die Vorgabe, dass das Ergebnis ein Stern sein sollte mit seinem ganz eigenen Stil.
Es wurde ruhig und entspannend gearbeitet, wozu auch die Musik diente. Außerdem kam es darauf an, dass die Schülerinnen Spaß daran hatten, den Stern so zu gestalten, wie sie wollten.
Im Gespräch mit Herrn Junk erwähnte er die Doppeldeutigkeit von Stars, welches bedeutet, dass die Schülerinnen einen Stern gestalten konnten mit ihrem eigenem Vorbild, zum Beispiel den eigenen Eltern. Das spannende an der Sache war das Ergebnis, das die Schülerinnen erarbeitet hatten. Außerdem meinte Herr Junk, dass es eine freie Arbeit mit verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel die elektronische Lichterkette oder auch die Heißklebepistole war.
Als wir die Schülerinnen zu Ihrer Meinung befragt hatten, sagten sie, dass sie das Projekt gewählt hatten, weil es ein sehr kreatives und freies Projekt war. Das Basteln gefiel Ihnen sehr gut.
Unsere Meinung zu diesem Thema ist, dass es ein sehr ruhiges, grenzenloses und gesellschaftliches Projekt war.

 
Suchen
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü